Weihnachtsbaum: AQA kümmert sich um die weitere Verwendung

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Die AQA kümmert sich um die weitere Verwendung des Frankfurter Weihnachtsbaums.

30.01.2019. - Da stand der Baum über zwei Monate auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt am Römer und erstrahlte im Lichterglanz zur Weihnachtszeit. Es handelt sich hier nicht einfach nur um einen Weihnachtsbaum, nein, die Fichte war in jeder Hinsicht ein ganz besonderes Exemplar. Sie wuchs im Spessart, in der Nähe von Schlüchtern im Main-Kinzig-Kreis, 80 Jahre zu einem prachtvollen Baum heran, der vor einigen Monaten dazu ausgewählt wurde, dem Frankfurter Weihnachtsmarkt besondere Symbolkraft zu verleihen.

Allein die Auswahl und die darauffolgende Fällung des Baumes sowie der Transport nach Frankfurt und das Aufstellen auf dem Römerberg wurden medienwirksam begleitet und für vielfältige Werbung genutzt, die den Spessart und den Tourismus in der Region zum Mittelpunkt hatte. Mit einem Info-Stand direkt unter der Fichte präsentierte sich die Region mit verschiedenen Angeboten.

„Wir sind stolz darauf, dass ein Baum aus dem Main-Kinzig-Kreis für den Frankfurter Weihnachtsmarkt ausgewählt wurde und haben mit einem entsprechenden Marketing darauf reagiert, das sehr gut bei den Besuchern des Weihnachtsmarktes ankam“, berichtete Erste Kreisbeigeordnete und Tourismusdezernentin Susanne Simmler.

Besonders freut sie sich, dass es mit dem Ende der Adventszeit nicht vorbei ist, so werde der Baum nicht einfach nur nach dem Abbau verheizt, denn sein gutes Fichtenholz wird weiter verwendet. Aus dem Holz des Baumes kann noch allerhand geschnitzt beziehungsweise holztechnisch bearbeitet und hergestellt werden, zum Beispiel Ladestationen für das Handy, Speisekarten aus Holz und Träger für Apfelweingläser. Die gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) wird die Reste der Spessartfichte entsprechend verarbeiten und wie Susanne Simmler informierte, diese Gebrauchsgegenstände dann gemeinsam mit der Tourismus-GmbH vermarkten.