Schulen Nummer fünf und sechs streben in den „Pakt“

pm-img
Gut und umfangreich betreut am Nachmittag - das ist das Ziel des "Pakts für den Nachmittag".

25.01.2019. - Landrat Thorsten Stolz ist erfreut, dass sich die Hammersbacher Astrid-Lindgren-Schule so entschieden für den Eintritt in den „Pakt für den Nachmittag“ stark macht. „Zwei von drei Schulen im Main-Kinzig-Kreis bieten eine Betreuung von Schulkindern am Nachmittag an, und zwar eine gute und verlässliche Betreuung in einem modernen, lernfördernden Umfeld. Das ist wichtig für Kinder wie für Eltern, und das gewährleisten wir mit vereinten Kräften“, erklärt Landrat Thorsten Stolz.

Die notwendigen baulichen Voraussetzungen stimmen Kreis und Schulgemeinden miteinander ab, so ist das auch in der Grundschule in Hammersbach. Die Astrid-Lindgren-Schule startet zum nächsten Schuljahr neu in den „Pakt für den Nachmittag“. Zusammen mit der Bischofsheimer Waldschule, die aus dem Ganztagsprofil 2 in den Pakt überwechselt, wird es dann die fünfte beziehungsweise sechste Schule im Kreisgebiet sein, die dem Betreuungspakt beigetreten ist.

An der Astrid-Lindgren-Schule wird also kräftig um- und angebaut. Demnächst steht der Umbau des Schulgebäudes für rund 800.000 Euro an, wobei sich die umfangreiche Maßnahme bis 2020 erstrecken wird. Die Anforderungen durch den „Pakt für den Nachmittag“ werden darin schon berücksichtigt sein. Bis zur Fertigstellung des Umbaus werden anderweitig benötigte Kapazitäten bereitgestellt. Die Vorbereitungen für eine neue Hallenbeleuchtung sind ebenfalls angelaufen, die Umkleideräume wurden bereits im Sommer renoviert. Dafür sind insgesamt rund 150.000 Euro eingeplant.

Neben dem „Pakt für den Nachmittag“ können die Schulen im Main-Kinzig-Kreis nach wie vor ins Ganztagsprogramm des Landes Hessen einsteigen und sich über die Profile 1 bis 3 hin zur „echten Ganztagsschule“ entwickeln. Zum Unterrichtsjahr 2019/2020 kommen so mit der Konrad-Neumann-Schule in Freigericht sowie der Werner-von-Siemens-Schule und der Wilhelm-Busch-Schule in Maintal drei Einrichtungen neu in Profil 1 dazu. Damit befinden sich dann 59 Schulen des Kreises im Ganztagsprogramm.

„Der Kreis kommt seinen Verpflichtungen gerne nach, wo auch immer es erforderlich ist neue Räume und Betreuungskapazitäten zu schaffen. Wenn sich Schulgemeinden auf dem Weg zur Ganztagsschule oder in den Pakt begeben, dann stehen wir zu unserem Wort und zu unserer Pflicht, für einen guten äußeren Rahmen zu sorgen“, so Stolz.

Schuldezernent Winfried Ottmann fügt hinzu: „Wir erkennen zwar gerade eine enorme Auslastung der Fachfirmen, auf die wir angewiesen sind. Aber auch wenn im neuen Schuljahr die Baumaßnahmen weitergehen, beeinträchtigt das weder das Unterrichts- noch das Betreuungsangebot.“ Der Kreisbeigeordnete ist ebenfalls guter Dinge, dass sich noch weitere Schulen aufmachen, ein Nachmittagsangebot zu schaffen oder auszubauen. „Mein Ziel ist es, den ‚Pakt für den Nachmittag‘ im Main-Kinzig-Kreis attraktiv zu machen insbesondere für all jene Schulen, die im Moment noch beim Ganztagsausbau zögerlich sind. Ich werde dafür offen und in direkten Gesprächen mit den Schulen werben“, kündigt Ottmann an.