Friedrichshof ist Partnerbetrieb von Lernfeld Landwirtschaft

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Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (Zweite von links) übergibt das Schild an Bauernhofbegleiterin Juliane Schneider vom Friedrichshof. Von links: Christina Gebhardt vom Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum, Susanne Simmler, Marlies, Manuel und Juliane Schneider sowie Karsten Dill vom Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum und Friedhelm Schneider.

23.01.2019. - Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler war vor wenigen Tagen zu Besuch auf dem Friedrichshof in Niedergründau. Die Familie Schneider, Manuel Schneider mit seiner Frau Juliane, bewirtschaftet den Hof mit etwa 800 Kühen, dabei wird sie unterstützt von den Eltern, Friedhelm und Marlies Schneider. Der Betrieb setzt auf moderne und nachhaltige Landwirtschaft, angefangen von der Michproduktion über den Pflanzenbau bis hin zu modernen Biogasanlagen.

Susanne Simmler zeichnete den Betrieb, den die Familie Schneider betreibt, zum Partnerbetrieb des Projekts „Lernfeld Landwirtschaft“ aus. „Das hat eine schöne Vorbildwirkung, wenn Unternehmer, die auch einen Bekanntheitsgrad haben, sich an unserem Projekt beteiligen“, erklärte Simmler und bedankte sich bei Familie Schneider für die Mitwirkung. Friedhelm Schneider als ehemaliger Präsident des hessischen Bauernverbandes und Manuel Schneider als stellvertretender Vorsitzender des Kreisbauernverbandes wissen, wie wichtig es ist, über Landwirtschaft zu reden, über die Arbeit im Stall oder auf dem Feld zu informieren. Mit diesem Projekt erhalten Vorschulgruppen der Kitas und Schulklassen einen direkten Einblick in die Produktion von Lebensmitteln und in die Pflege der Kulturlandschaften. Die Arbeit auf dem Friedrichshof der Familie Schneider besteht in der Milchproduktion, über das Füttern, Melken und Pflegen der Kühe erfahren die kleinen Besucherinnen und Besucher sehr viel und wie Juliane Schneider erläuterte „dürfen die Kinder selbstverständlich auch mit anpacken und anfassen“.

Sie selbst habe sich zur Bauernhofbegleiterin ausbilden lassen und war von Anfang an begeistert von diesem Projekt, deshalb unterstützen alle auf dem Friedrichshof die Idee und bringen sich hier gern ein. Inzwischen gibt es eine stattliche Anzahl an Partnerbetrieben, aber auch die Nachfragen aus den Schulen und Kindergärten sind da, informierte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und besonders freue sie sich, dass es sich dabei um unterschiedliche Unternehmen verteilt über das gesamte Gebiet des Main-Kinzig-Kreises handele. Landwirtschaftliche Betriebe werden so als außerschulische Lernorte entdeckt. „Hier erhalten sie Einblick in die Landwirtschaft, bekommen ein realistisches Bild über die täglichen Arbeiten auf dem Hof, im Stall und auf dem Feld und darüber, wie sich der Alltag auf deinem Bauernhof gestaltet und woher die Nahrungsmittel kommen“, fasste Susanne Simmler zusammen.