Kreis unterstützt Jugendwaldheim in Hasselroth

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„Ein Stück Naturparadies für Kinder Jugendliche“: Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (Dritte von links) hat einen Zuschuss an das Jugendwaldheim-Team um Fritz Dänner und Ulrike Nees im Beisein von Bernd Leutnant, Jessica Waschinger (beide Kreisverwaltung) und Hans Jürgen Euler (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, von links) übergeben.

03.01.2019. - Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt das Jugendwaldheim Hasselroth auch in diesem Jahr mit einem Zuschuss. Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler hat die Gelegenheit bei der Scheckübergabe genutzt, sich beim Team des Jugendwaldheims um Waldheimleiter Fritz Dänner und die stellvertretende Waldheimleiterin Ulrike Nees sowie bei Hans Jürgen Euler von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald für deren Einsatz rund um die Waldpädagogik zu bedanken. „Natur erlebbar machen, die Natur verstehen und sich als Teil der Umwelt begreifen: Das geht hier im Jugendwaldheim so unmittelbar, wie kaum an einer anderen Stelle. Es ist ein Stück Naturparadies, gerade für Kinder und Jugendliche“, erklärte die Umweltdezernentin.

Hans Jürgen Euler bekräftigte die Worte von Susanne Simmler. „Umweltschutz beginnt bei den Kindern, dort muss man ansetzen“, benannte er den Grundgedanken der pädagogischen Arbeit in der Hasselröther Einrichtung. Der Wald brauche eine Lobby, und das seien unter anderem die Schulklassen. Finanzielle Hilfen für das Jugendwaldheim kämen somit auch direkt bei den Kindern und der waldpädagogischen Arbeit mit den jungen Menschen an, so Euler.

Für die Erste Kreisbeigeordnete sei es eine Herzensangelegenheit, das Jugendwaldheim als Angebot für Schulklassen zu erhalten, sagte sie. „Die Bedingungen für das Lernen – über den Wald, mitten im Wald – sind wirklich gut: Die Betreuung durch das Team ist kompetent und der Spaß kommt nicht zu kurz. Das sollten noch mehr Lehrerinnen und Lehrer als Ausflugs- und Lernziel ins Auge fassen“, fand sie. Noch heute würden viele Erwachsene davon berichten, wie sie in der Einrichtung intensive Erlebnisse mit dem Wald und dem Leben im Wald gehabt hätten. „Von diesen Erinnerungen zehren sie ein Leben lang. Es wäre schade, wenn die Kinder und Jugendlichen von heute diese wertvollen Erfahrungen nicht mehr sammeln würden“, so Simmler.