Erste Kreisbeigeordnete überreicht Imkern einen Zuschuss für ihre Arbeit

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Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler überreicht einen Scheck an den Kreisimkerverband, v.l.: Hans-Gerd Becker, Matthias Ullmann, Ursula Michel und Susanne Simmler.

27.12.2018. - Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler hat den Imkervereinen des Main-Kinzig-Kreises einen Zuschuss für ihre Arbeit überreicht. Dabei bedankte sie sich bei Aktiven aus allen Kreisteilen, die stellvertretend in die Kreisverwaltung gekommen waren, für deren Engagement. "Zwischen dem Main-Kinzig-Kreis und den Imkern bestehen viele und lang gehegte gemeinschaftliche Verbindungen", sagte die Umweltdezernentin. "Wir wissen in der Verwaltung genauso wie die Bürgerinnen und Bürger in den Kommunen, welchen wertvollen Beitrag die Imker für die Umwelt leisten."

Mit Hans-Gerd Becker (Langenselbold), Matthias Ullmann (Erlensee) sowie Erich Schmaus (Hanau) und Ursula Michel (Kassiererin im Kreisverband der Imker) waren die Vertreter des Kreisverbandes zu Besuch im Main-Kinzig-Forum. Sie bedankten sich ihrerseits für den Zuschuss, hoben die gute Zusammenarbeit und Kooperation mit der Verwaltung des Kreises hervor und sprachen über aktuelle Themen der Imkerei, so zum Beispiel über das Themenfeld biologische Vielfalt "Wo wir unseren Beitrag dazu leisten können, leisten wir ihn gerne", sagte Simmler. Sie hob die besondere Initiative des Kreises "Main-Kinzig blüht" in dem Zusammenhang hervor. Mit dieser Initiative zur Bepflanzung öffentlicher und privater Räume sollen Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Blütenbesucher bei ihrer Nahrungssuche unterstützt werden.

Besonders erfreulich sei es, dass sich die Mitgliederzahlen in den Imkervereinen seit einigen Jahren positiv entwickelten und das Interesse an der Imkerei nach wie vor sehr groß sei. Dem Kreisverband haben sich 17 Imkervereine mit rund 500 Mitgliedern angeschlossen. Die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft, so berichteten die Besucher, sei ebenfalls sehr gut. Es gebe leider immer noch das weitverbreitete Vorurteil in der Bevölkerung, dass die Arbeit von Landwirten und jene von Bienenfreunden schwer miteinander zu vereinbaren sei. Dabei haben gemeinsame Initiativen im Kreis gezeigt, wie ein gutes Miteinander funktioniere, waren sich die Umweltdezernentin und die Imker einig.