Jahreshauptversammlung Archiv Frauenleben: Vorstand im Amt bestätigt

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Vorstand des Archivs für Frauenleben im Main-Kinzig-Kreis, vorn links: Renate Holzapfel, Ilse Werder und Rotraud Schäfer.

11.12.2018. - Vor wenigen Tagen fand die Jahreshauptversammlung des Archivs Frauenleben statt. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt waren die Neuwahlen des Vorstandes. Nach der Entlastung des ehemaligen Vorstandes wurde dieser erneut im Amt bestätigt. Vorsitzende ist also weiterhin Rotraud Schäfer, Renate Holzapfel fungiert auch künftig als stellvertretende Vorsitzende sowie Hanne Lauer als Kassiererin und Hildegard Eckert als Schriftführerin. Heidi Bär, Helga Meininger, Irmgard Lebküchner, Johanna Lotz und Ingrid Pillmann ergänzen als Beisitzerinnen den Vorstand.

Ehrenvorsitzende und Gründerin des Archivs, Ilse Werder, stellte ihr neues Buch „Hanau - Der weite Weg zu Recht und Freiheit“ vor. Das knapp 200 Seiten umfassende Buch ist im Kürle-Verlag Gelnhausen erschienen und kann für 18 Euro im Buchhandel erworben werden.

Zukünftig, so wurde es in der Versammlung vereinbart, möchten sich die Mitglieder verstärkt dafür einsetzen, die vom Archiv Frauenleben herausgegeben Publikationen den weiterführenden Schulen im Main-Kinzig-Kreis kostenlos für Projekte anzubieten. In diesem Zusammenhang werden in den kommenden Tagen die Schulen angeschrieben, um den Jugendlichen den in Bild und Wort festgehaltenen „weiblichen Blick“ zur Verfügung zu stellen.

Es handelt sich dabei um folgende Publikationen:

„100 Jahre Frauenleben rund um das Kinzigtal 1888 bis 1988“, „Ich war eine Naive“ (Geschichte einer Hanauerin 1914 bis 1989), „Frauen machen sich auf den Weg“ (Eine Dokumentation zur Geschichte der Frauen in Maintal), „Künste, Kämpfe, Kompetenzen (Frauen einer Region), „Frauen in den Gewerkschaften 1945 bis 1997“, „Hexenwahn und Teufelswerk“ (Hexenverfolgungen und –verbrennungen in der Region), „Sie war eine von uns“ (Erinnerungen an Ilse Wolf), „Hanau weiblich“ (ein Lesebuch), „Blauer Dunst und flinke Finger“ (Tabakarbeiterinnen und Tabakindustrie im Main-Kinzig-Kreis) und „Auswanderinnen nach Übersee 1945 bis 1985“ (eine Spurensuche).