Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann gratuliert ZKJF zum 20-jährigen Bestehen

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Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann begrüßte die zahlreichen Gäste zur Feierstunde zum 20-jährigen Bestehen des Zentrums für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.

11.12.2018. - „Das Zentrum für Kinder-, Jugend und Familienhilfe (ZKJF) ist seit 1998 ein Partner des Main-Kinzig-Kreises mit immer neuen Aufgaben im Bereich der Jugendhilfe. Das ist ein schöner Anlass dafür zu danken“, sagte Kreisbeigeordneter und Jugenddezernent Winfried Ottmann während der Feierstunde anlässlich des 20-jährigen Bestehens. Durch professionelle Unterstützungsangebote wie Schulsozialarbeit, Erziehungsberatung, Frühe Hilfen sowie Familien aufsuchende Dienstleistungen hat sich das ZKJF im gesamten Kreis etabliert. Eltern, Kindern und Jugendlichen steht damit ein umfangreiches Netzwerk von Hilfemaßnahmen zur Verfügung.

Zur Feier im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen waren auch die Gründungsmitglieder Landrat a.D. Karl Eyerkaufer und Kreistagsabgeordneter Uwe Häuser sowie zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes und verschiedener Institutionen, mit denen das ZKJF zusammenarbeitet, gekommen.

In einem kleinen Rückblick informierte Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Ottmann über die Geschichte des Zentrums. Bis 1990 arbeiteten im Main-Kinzig-Kreis nur Honorarkräfte in der Familienhilfe, erst 1990 wurde eine hauptamtliche Stelle zur Koordination der Fachkräfte eingerichtet. 1997 erfolgte die Gründung des Vereins, der 1998 seine Tätigkeit aufnahm. Eine Geschäftsstelle wurde in Erlensee eingerichtet und am Jahresende betreute der Verein 33 Familien und acht Jugendliche, hinzu kamen elf Schulprojekte. Ein Jahr später startete das Projekt „KiSCH“, das den Übergang vom Kindergarten in die Schule zum Inhalt hatte. 2001 wurde die Jugendhilfestation in Schlüchtern eingerichtet. Wichtige weitere Meilensteine in der Entwicklung des ZKJFs waren die Übernahme der Koordination „Jugendhilfe und Schule“ sowie die Schulsozialarbeit in Schulen. Im Bereich „Frühe Hilfen“ kamen Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich hinzu, so die Familienhebammen. Im vergangenen Jahr hat das Zentrum ein kleines Heim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gegründet und ist mit einem eigenen Team seit 2015 in diesem Bereich aktiv. Im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises übernimmt das Zentrum unter der Leitung von Dr. Guido Knörzer die Betreuung von Grundschulkindern im Rahmen des „Paktes für den Nachmittag“.

„Gerade eine Einrichtung wie diese zeigt, wie wichtig im Interesse der Kinder und Jugendlichen das gute Zusammenspiel von Politik und Verwaltung im öffentlichen Bereich ist“, betonte Winfried Ottmann zum Abschluss seiner Rede.

Umrahmt wurde die Veranstaltung vom Improvisationstheater „Die Affirmative“ aus Mainz und bei einem „Welt-Café“ hatten alle Besucher zum Abschluss der Veranstaltung die Möglichkeit in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen.