Zuschuss für die Arbeit des Landschaftspflegeverbandes

pm-img
Zuschuss für die Arbeit des Landschaftspflegeverbandes (von links): Barbara Fiselius, Susanne Simmler und Fritz Dänner.

11.12.2018. - „Die Bandbreite der Aufgaben und die Ergebnisse sind beeindruckend“, mit diesen Worten bedankte sich Erste Kreisbeigeordnete und Umweltdezernentin Susanne Simmler für die Arbeit die der Landschaftspflegeverband leistet. Barbara Fiselius, Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbandes, und Fritz Dänner, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes, waren ins Landratsamt gekommen und berichteten über die Arbeit im vergangenen Jahr, insbesondere würdigten sie die hervorragende Betreuung durch die Untere Naturschutzbehörde des Main-Kinzig-Kreises.

Grund zur Freude gab es auch über die jährliche Zuwendung des Kreises. „Das Geld ist gut angelegt“, weiß Simmler, die die Arbeit des Verbandes als beispielhaft hervorhebt. Der Landschaftspflegeverband Main-Kinzig ist „eine sehr sinnvolle und erfolgreiche Organisation für Naturschutz und Biotoperhaltung in der Region“, so Simmler.

Den Schwerpunkt der Arbeit bilden die Erfassung, Erhaltung und Entwicklung ökologisch wertvoller Flächen im Kreisgebiet, dazu zählen die Streuobstwiesen, die Erforschung der Heilpflanze Arnika und deren Anbau sowie das aktuelle Projekt „Der Main-Kinzig-Kreis blüht“ mit dem Schwerpunkt die Biodiversität im besiedelten Bereich zu erhöhen. „Gemeinsames Ziel ist es, die Vielfalt von Fauna und Flora in Gärten und öffentlichen Anlagen zu fördern“, berichtete Barbara Fiselius. Ausbildungslehrgänge zum Baumschnitt sowie die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Naturschützern gehören ebenfalls zum Tagesgeschäft. Davon profitiert maßgeblich der Natur- und Artenschutz. Außerdem unterstützt der Verband die Kommunen und Vereine bei der Beschaffung von Finanzen für Naturschutzprojekte. Dazu zählt auch das jüngste Projekt, die Schulung von Mitarbeitern der Bauhöfe in den Kommunen des Main-Kinzig-Kreises beim Anlegen von blühenden Flächen auf kommunalen Grundstücken.