Zu Welt-Aids-Tag: Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler warnt vor Risiko

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Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler gemeinsam mit Dr. Siegfried Giernat, Leiter des Gesundheitsamtes am Info-Stand anlässlich des Welt-Aids-Tages.

30.11.2018. - Zum Welt-Aids-Tag hatten das Gesundheitsamt und die Aids-Hilfe Hanau wieder einen Informationsstand im Main-Kinzig-Forum aufgebaut. Damit machten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Krankheit aufmerksam und sammelten Spenden für die Aids-Hilfe. Unter anderem verkauften sie die beliebten Solidaritätsteddys. Auch Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler besuchte den Stand. „Der Aktionstag macht auf eine ernste, lebenslange Erkrankung aufmerksam, mit jeder Generation von jungen Menschen müssen wir auch immer wieder neu darüber aufklären, sonst werden wir die HIV-Neuinfektionen nicht weiter eindämmen“, erklärte sie.

Wie Susanne Simmler informierte, leben in Hessen etwa 5.200 Menschen mit der Krankheit. Die Zahl der Neuinfektionen liegt hier bei etwa 210. Doch diese im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern niedrigen Infektionszahlen in Deutschland lassen sich nur erhalten, wenn die Präventionsanstrengungen nicht nachlassen, betonte die Gesundheitsdezernentin. Der Welt-Aids-Tag mit seinen auffälligen Kampagnen sei dabei ein wirksames Instrument. Besser sei es allerdings, wenn der Befund „negativ“ bleibe. Aus diesem Grund bestehe zwischen dem Gesundheitsamt und der Aids-Hilfe Hanau seit Jahren ein Kooperationsvertrag. Der Verein erhält jährlich für die Durchführung von Präventionsveranstaltungen einen Zuschuss des Gesundheitsamtes in Höhe von 11.250 Euro mit dem Ziel, junge Menschen über die Infektionskrankheit aufzuklären und sie über adäquate Schutzmaßnahmen zu informieren. Diesem Zweck dienten auch die im Bürgerportal gesammelten Spenden in Höhe von 300 Euro.

Der 1. Dezember ist weltweit der Tag, an dem verschiedenste Organisationen dazu aufrufen, in Sachen Aids aktiv zu werden. Aus Solidarität trugen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Gäste der Kreisverwaltung an diesem Tag die rote Schleife, die auch am Stand im Foyer der Kreisverwaltung verteilt wurde.