Kreiswerke machen Firmenerweiterung von "sfm" in Wächtersbach möglich

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„Gute Lösung für alle Beteiligten“: Landrat Thorsten Stolz mit SFM-Geschäftsführer Ralf Blomeyer, Kreiswerke-Geschäftsführer Bernd Schneider und Wächtersbachs Bürgermeister Andreas Weiher (von rechts). Das Unternehmen „sfm medical devices“ expandiert am Standort Wächtersbach.

26.11.2018. - Die Firma „sfm medical devices“ in Wächtersbach kann sich vergrößern. Möglich macht dies der Verkauf des benachbarten Grundstückes der Kreiswerke Main-Kinzig, für den sich Landrat Thorsten Stolz, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Kreiswerke, persönlich eingesetzt hat. „Damit ist der Standort Wächtersbach nicht nur gesichert, sondern auf lange Sicht gestärkt. Ich danke der Kreiswerke-Geschäftsführung um Bernd Schneider, die hier sehr konstruktiv an einer guten Lösung für alle Beteiligten mitgewirkt hat“, erklärte Landrat Stolz bei einem Treffen mit sfm-Geschäftsführer Ralf Blomeyer, Bürgermeister Andreas Weiher und Bernd Schneider.

Dem Dank schlossen sich Ralf Blomeyer und Andreas Weiher an. Blomeyer berichtete von Plänen des Unternehmens, die technischen Anlagen zu erneuern und zu erweitern, um den gewachsenen Anforderungen des Medizinprodukte-Marktes gerecht zu werden. Im ersten Schritt soll ein neuer Logistik-Bereich entstehen, der als Grundstein für weitere Bauabschnitte dient. „Der Standort Wächtersbach ist damit für die nächsten Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte gesichert“, sagte der Geschäftsführer. Bürgermeister Weiher hörte dies gern, „denn dieser Betrieb ist für die Wirtschafts- und Steuerkraft der Region von großer Bedeutung“.

Kreiswerke-Geschäftsführer Bernd Schneider erinnerte daran, dass in der Verhandlung über das Gelände beide Seiten ihre Interessen einbringen und im Kompromiss wahren konnten. So wird die Buswerkstatt auf dem angrenzenden Gelände noch über zehn Jahre hinweg genutzt werden können. Das Depot indes muss weichen. „Es ist völlig klar, dass wir gerne mitkämpfen, den Standort von sfm in Wächtersbach zu stärken“, so Schneider.

Von der Fläche her wird sich „sfm medical devices“ in etwa verdoppeln. Nachdem der Flächenkauf unter Dach und Fach ist, wird das Unternehmen im kommenden Jahr die Bauanträge einreichen und dann mit der Errichtung eines Gebäudekomplexes für neue Anlagen beginnen. Derzeit sind bei sfm 240 Frauen und Männer beschäftigt. Die geplanten Erweiterungen werden diese 240 Arbeitsplätze nicht nur sichern, sondern geben auch Spielraum, die Beschäftigtenzahlen mittelfristig zu erhöhen.