Bergwachtgruppe des DRK zieht demnächst nach Brachttal-Udenhain

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Die Bergwacht aus Birstein zieht im kommenden Jahr in ihr neues Domizil nach Brachttal.

14.11.2018. - Landrat Thorsten Stolz hat das neue Bergwachthaus in Brachttal-Udenhain besichtigt, das im Laufe des kommenden Jahres fertiggestellt sein wird. Die Bergwacht im DRK-Ortsverband Birstein-Brachttal wird dann ihren Sitz von Birstein nach Udenhain verlegen. Bis dahin haben die ausführenden Firmen sowie die Ehrenamtlichen, die sich mit Eigenleistungen einbringen, noch einiges an Arbeit vor sich. Die Baumaßnahme wird mit einem Zuschuss des Main-Kinzig-Kreises über 10.000 Euro unterstützt, „denn die Bergwachtler sind die Schutzengel aller Wintersportler, Crossläufer und Abenteuerlustigen“, wie Thorsten Stolz anmerkte.

Die Fahrzeuge der Bergwacht stehen bereits in Udenhain. Ein Allrad-Mannschaftstransporter, ein Quad mit Patientenauflieger zur Bergung aus schwierigem Gelände, ein Rettungs-Akia und eine mobile Kletterwand mit einer Höhe von sechs Metern haben schon in der Fahrzeughalle und auf den Lagerflächen Platz. Die Sozialräume befinden sich allerdings noch im Rohbau.

Für die Gruppe des Deutschen Roten Kreuzes ist der bevorstehende Umzug ein lange ersehnter. Heiner Kauck, DRK-Kreisvorsitzender von Gelnhausen-Schlüchtern, erinnerte an das Problem in Birstein, die verfügbaren Räumlichkeiten dort nicht erweitern zu können. Dabei sei die Bergwacht gewachsen, personell, an Material und an Fahrzeugen. „Hier in Brachttal haben wir die gute Lösung für uns gefunden“, erklärte Kauck in Richtung von Bürgermeister Wolfram Zimmer, der sich ebenfalls die Baustelle anschaute. Zimmer dankte in dem Zusammenhang allen DRK-Mitgliedern für die ehrenamtliche Arbeit auf der Baustelle selbst wie auch im Dienste der Bürgerinnen und Bürger.

Vor rund 40 Jahren wurde die Bergwacht auf Initiative des DRK gegründet. Derzeit sind 28 ehrenamtliche Helfer aktiv, allesamt ausgebildet und in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, bei Sommer- und Winterrettungsdiensten, als Höhlenrettungsdienst für die Teufelsmühle in Steinau, bei Sanitätsdiensten und im Bereich Umweltschutz. Eine Art Hochsaison haben die Bergwachtler im Winter, wenn sie in Kooperation mit der Bergwacht Schotten auf dem Hoherodskopf an den Wochenenden den ehrenamtlichen Winterrettungsdienst bestreiten und in einer Saison schon mal auf 120 Patiententransporte, aus unwegsamem Gelände heraus, kommen.