Großes Interesse an Tag der Herzgesundheit

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Ein kleiner Tropfen Blut gibt Aufschluss: Der Leiter des Gesundheitsamts, Dr. Siegfried Giernat, ließ sich am Stand des Amtsärztlichen Dienstes ebenfalls testen.

13.11.2018. - Auf großes Interesse ist der Tag der Herzgesundheit im Main-Kinzig-Forum gestoßen. Weit über 150 Besucherinnen und Besucher haben vor wenigen Tagen an den Infoständen des Amtsärztlichen Dienstes des Gesundheitsamts ihre Blutwerte testen lassen. Darüber hinaus informierten die Reha-Klinik Küppelsmühle aus Bad Orb, die Herzsportgruppe aus Hasselroth, das DRK Gelnhausen sowie die betriebliche Suchtberatung des Main-Kinzig-Kreises in Kooperation mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr an eigenen Ständen zu verschiedenen Themen der körperlichen Gesundheit.

Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler zeigte sich erfreut über die positive Resonanz. „Den ganzen Tag über herrschte reger Betrieb an den Ständen. Nicht jeder hat am Ende auch vom Angebot des Gesundheitsamts testen lassen. Entscheidend ist für mich aber, dass sich mehrere hundert Menschen ganz bewusst mit Fragen der Ernährung, Bewegung und dem wichtigsten Organ unseres Körpers beschäftigt haben“, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete.

Simmler bedankte sich auch bei einem besonderen Geschenk aus Rodenbach. Die Organisatoren des Main-Kinzig-Kreises erhielten vom Künstler Engelbert Fischer aus Rodenbach zum Anlass des Aktionstags ein selbstgefertigtes Bild geschenkt, ein Herz-Relief auf Papier. „Das ist eine tolle Aufmerksamkeit für all jene, die jedes Jahr das Herz in den Mittelpunkt stellen. Es zeigt ganz passend, wie schön, wie zentral und auch wie verletzlich dieses Organ ist – wunderschön“, freute sich Simmler.

Eine der Attraktionen im Bürgerportal war ein Alkoholfahrsimulator, den der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr bereitstellte und die Besucherinnen und Besucher über die Gefahren von Alkohol am Steuer ganz plastisch aufklärte. Schon ab 0,3 Promille wirke sich Alkohol negativ auf die psychische und physische Leistungsfähigkeit von Fahrzeugführern aus; besonders relevant seien dabei die Beeinträchtigungen des Sehvermögens und die Verschlechterung des Reaktionsvermögens, lernten die Testfahrerinnen und Testfahrer.