Landrat Thorsten Stolz begrüßt zur 89. Jahrestagung des Zentrums für Regionalgeschichte zum Thema Limesforschung

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Zur Tagung des Zentrums für Regionalgeschichte begrüßte Landrat Thorsten Stolz die Gäste, v.l.: Großkrotzenburgs Bürgermeister Thorsten Bauroth, Museumsleiter Ralf Eltner, Claus Bergmann, Stefan Uchtmann (Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Großkrotzenburg), Christine Raedler und Thorsten Stolz.

02.11.2018. - Am vergangenen Wochenende trafen sich in Großkrotzenburg die Heimatforscher des Main-Kinzig-Kreises zu ihrer Jahrestagung. Themenschwerpunkt der Veranstaltung war der Limes und das Wirken der Römer in der Region.

Landrat Thorsten Stolz begrüßte die etwa 80 Besucherinnen und Besucher der Tagung und würdigte die Arbeit der Geschichtsforscher, die sich bereits zum 89. Mal zu einer Tagung dieser Art trafen. „Seit 1976 bieten die Tagungen des Zentrums für Regionalgeschichte diese solide Plattform für alle Geschichtsinteressierten“, resümierte Landrat Thorsten Stolz und dankte den Akteuren und insbesondere den Ehrenamtlichen in den über 40 Heimat- und Geschichtsvereinen im Main-Kinzig-Kreis. „Denn sie sind es, die mit ihrem Engagement einen bedeutenden Beitrag für eine lebendige Erinnerungskultur mit all ihrer Vielfalt leisten“, so Thorsten Stolz. Seinen besonderen Dank richtete der Landrat an die Mitglieder des Großkrotzenburger Heimat- und Geschichtsvereins und des Turnvereins Großkrotzenburg. Beide Vereine richteten die Tagung zusammen mit dem Zentrum für Regionalgeschichte aus und bestritten auch einen Großteil des Programms.

Über „200 Jahre Limesforschung in Großkrotzenburg und Umgebung“ referierten an diesem Tag in sehr anschaulicher Form Gastredner Eric Erfurth aus Obernburg sowie Kreisarchäologe Claus Bergmann und die Leiterin des Zentrums für Regionalgeschichte Christine Raedler. Über die Limesroute als Regionalparkroute FrankfurtRheinMain informierte Jörg Spiegel und Alexander Wicklein berichtete vom Projekt Wissensrouten: „Digitales Geschichte erzählen“. Nachmittags vertieften die Führungen im Großkrotzenburger Museum oder durch den Ort die Vortragsinhalte. Zusätzlich hatten die Tagungsgäste die Möglichkeit an einer Führung teilzunehmen, die über die ehemals bedeutende Jüdische Gemeinde in Großkrotzenburg informierte.