Paul-Maar-Schule in Nidderau: Sanierung erfolgreich abgeschlossen

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Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann während der Feierstunde zum Abschluss der Sanierungsmaßnahmen an der Paul-Maar-Schule in Nidderau-Eichen.

02.11.2018. - Etwa 225.000 Euro investierte der Schulträger an der Paul-Maar-Schule in Nidderau-Eichen für Sanierungsmaßnahmen. Seit dem vergangenen Schuljahr setzt die Grundschule das Ganztagsprofil 1 um, dafür wurden die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen.

„Seit 2008 hat der Main-Kinzig-Kreis mehr als eine halbe Million Euro an der Paul-Maar-Schule investiert. Wir als Schulträger sind uns der Verantwortung bewusst und setzen mit diesen Investitionen ein Zeichen, dass der Bestand dieser Schule nicht zur Disposition steht“, erläuterte Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann im Rahmen einer Feierstunde, die nach den Umbaumaßnahmen stattfand. An der Paul-Maar-Schule wurde aufgrund der Aufnahme der Schule in das Ganztagsprogramm eine neue Ausgabenküche mit der erforderlichen Haustechnik und Küchentechnik ausgestattet, ebenfalls wurde eine neue Speiseraummöblierung angeschafft. Darüber hinaus wurde der ehemalige Werkraum zur Nutzung als Multifunktionsraum ausgestattet und für die Ganztagsbetreuung geöffnet. Der neue Speiseraum bietet Platz für etwa 30 Kinder und entspricht damit den Erfordernissen im Ganztagsprogramm der Schule. Auch das Kellergeschoss wurde abgedichtet und die Gebäudeentwässerung grundhaft saniert.

Der Ausbau der Schulen zu Ganztagsschulen, ob im Rahmen des „klassischen“ Ganztagsprogramms oder unter der Überschrift „Pakt für den Nachmittag“, gehört aktuell zu den vordringlichsten Aufgaben, gerade in der Metropolregion Rhein-Main sind Betreuungsangebote an Schulen unverzichtbar geworden, denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für junge Familien von geradezu existenzieller Bedeutung. „So wird der Main-Kinzig-Kreis in den kommenden Jahren mehr als 80 Millionen Euro in die Schulen investieren“, berichtete Winfried Ottmann.

Schulleiterin Silvia Fernandes dankte sowohl dem Kreis, als auch dem Betreuungs- und Förderverein der Schule sowie den Eltern für die tatkräftige Unterstützung, insbesondere auch während der Baumaßnahmen. „Wir sind eine kleine Schulgemeinde mit großem Gemeinschaftssinn“, sagte sie abschließend.