Markt in Marjoß künftig mit Café: Kreis fördert Ausbau

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Mehr als nur ein Ort zum Einkaufen: Arnold Lifka (links) und Landrat Thorsten Stolz (rechts) wünschen der Familie um Gudrun Strzyzewski und Enkel Maurizio Ziegler für den anstehenden Ausbau des Markts viel Erfolg.

16.10.2018. - Einer der zentralen Treffpunkte in Steinau-Marjoß wird ausgebaut: „Mein Markt“ von Tanja Jäger erhält demnächst neben seiner Verkaufsfläche als Dorfladen auch noch einen Café-Bereich dazu. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt die Baumaßnahmen über sein Förderprogramm Ländlicher Raum. „Es geht hier nicht nur um die Nahversorgung, hier treffen sich die Marjößer, tauschen sich aus und haben künftig sogar auch einen größeren Raum für Gespräche und zum Verweilen. Es geht hier um einen starken sozialen Treffpunkt“, begründete Landrat Stolz die Förderung, deren Bescheid er persönlich überbrachte.

Die Einkaufsmöglichkeit existiert im Stadtteil bereits in der dritten Generation. Gudrun Strzyzewski nahm den Förderbescheid in Vertretung ihrer Tochter Tanja Jäger entgegen und bedankte sich für die Unterstützung. „Gerade Ältere sind wirklich sehr froh, dass sie dieses Einkaufsangebot haben und sich hier mit jemandem über Neuigkeiten austauschen können“, so Strzyzewski.

In „Mein Markt“ wird der bestehende Markt um ein Café und einen Bereich für Mittagessen erweitert. Dabei packt die Familie in bester Tradition generationenübergreifend mit an. Zusätzliche Lagerfläche entsteht in Kürze durch kräftige Eigenleistung und auch beim geplanten Ausbau im Gebäudeinneren wird die Familie gefragt sein.

Der Kreis bezuschusst die Baumaßnahmen mit 12.000 Euro. „Es ist für den Main-Kinzig-Kreis wichtig, den ländlichen Raum dort zu stärken, wo sein Herz schlägt, nämlich in den Ortskernen. Zu lebendigen Ortsmitten gehört auch die Nah- und Daseinsversorgung, und daher unterstützen wir diese Pläne gerne“, so Stolz.

Den Dankesworten an den Kreis schloss sich auch Erster Stadtrat Arnold Lifka an. „Es ist eine gute Sache, dass der Kreis diesen Ausbau unterstützt. Solche Einkaufsmöglichkeiten gehören elementar dazu, wenn wir von einer attraktiven Ortsmitte sprechen“, erklärte Lifka.