Ab sofort auch Demenzberatung im Main-Kinzig-Kreis

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Yvonne Zednik, Irmhild Neidhardt, Susanne Simmler und Gabriele Karadeniz.

26.09.2018. - Im Foyer des Main-Kinzig-Forums ist aktuell die kleine Wanderausstellung „DEMENSCH – für einen menschenfreundlichen Umgang mit Demenz“ zu sehen. Die beiden Macher, der Freiburger Professor für Gerontologie, Thomas Klie, und der Cartoonist Peter Gaymann sind fest davon überzeugt, dass man dem manchmal sehr ernsten Thema sehr wohl mit viel Humor begegnen darf. Die Ausstellung zeigt noch bis diesen Freitag, 28. September, eine kleine Auswahl entsprechender Karikaturen und Zeichnungen.

Für die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler ist es „ein guter Ansatz, wenn man gemeinsam auch einmal lachen kann“. Gemeinsam mit Gabriele Karadeniz vom Projekt SOwieDAheim, Yvonne Zednik aus der Demenzberatung und Irmhild Neidhardt aus der Leitstelle für ältere Bürger setzt sie sich ein für einen offenen und toleranten Umgang mit den Betroffenen.

„Demenz dabei und mittendrin“ lautet denn auch das passende Motto der aktuellen Demenzwoche. „Wir bieten schon jetzt vielfältige Angebote rund um das Thema, können aber nun einen weiteren Baustein hinzufügen“, sagt die Erste Kreisbeigeordnete. Denn ab sofort gibt es im Main-Kinzig-Kreis die Demenzberatung mit telefonischen Sprechstunden jeweils montags von 12 bis 15 Uhr und mittwochs von 15 bis 18 Uhr. Auf Wunsch gibt es auch eine persönliche Beratung in der häuslichen Umgebung. Zu erreichen ist die neue Servicestelle unter Telefon 06051 – 974 148 148 oder Mail demenzberatung@kca-mkk.de.

Trotz der Erkrankung am normalen Leben teilhaben können und Teil der Gesellschaft sein, das wünschen sich Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Sie möchten ihren Alltag selbst gestalten, ihren gewohnten Hobbies nachgehen und im Freundeskreis und in der Gemeinde aktiv bleiben. „Das alles ist möglich, wenn Menschen mit Demenz und ihre Familien die nötige Unterstützung erhalten“, bekräftigen Gabriele Karadeniz, Yvonne Zednik, Irmhild Neidhardt und Susanne Simmler.

Die Demenzberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger des Kreises da, die Fragen zum Krankheitsbild, zum angemessenen Umgang mit den Betroffenen und der besonderen Lebenssituation haben. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass eine umfassende Beratung die Grundlage ist für ein gelingendes Miteinanderleben von Menschen mit und ohne Demenz.