Kopernikusschule: Naturwissenschaftlicher Bereich fertig saniert

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Der „sehnlichst erwartete vierte Bauabschnitt“ ist abgeschlossen (von links): Matthias Zach, Christoph Degen, Ursule Conen, Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Heinz Breitenbach, Uta Böckel und Schulleiter Ulrich Mayer.

25.09.2018. - Die Kopernikusschule in Freigericht putzt sich raus: Auch der vierte Bauabschnitt im naturwissenschaftlichen Bereich ist abgeschlossen und präsentiert sich seit diesem Schuljahr bunt, hell und modern. Schuldezernent Winfried Ottmann und Schulleiter Ulrich Mayer eröffneten die Räumlichkeiten gemeinsam mit einer großen Zahl an Lehrern, Schülern, Politikern, Verwaltungsmitarbeitern und der Kirche ein. „Wir finden hier eine tolle, modernisierte Einrichtung vor, werden hier weiterhin kräftig investieren und werden weiterhin der Bildung insgesamt ihre besondere Bedeutung geben“, erklärte Ottmann.

Der Kreisbeigeordnete Winfried Ottmann ging auf die Notwendigkeit der ausgeführten Baumaßnahmen ein und kündigte schon an, dass in die Kopernikusschule auch in näherer Zukunft investiert werden wird. „Die prognostizierten Schülerzahlen steigen in den nächsten Jahren noch an, von heute rund 2.600 auf über 3.200 in den nächsten zehn Jahren“, so Ottmann. „Die naturwissenschaftlichen Bereiche sind allerdings heute schon gut ausgestattet, auch über diesen Zeitraum hinaus.“ In den vergangenen Jahren habe der Kreis über zwölf Millionen Euro in die größte allgemeinbildende Schule Hessens investiert.

An der Freigerichter Einrichtung wurde in den vergangenen Jahren die Oberstufe in zwei Geschossen brandschutztechnisch und energetisch saniert. Im ersten Bauabschnitt war zunächst unter anderem die Cafeteria dran. Im zweiten Abschnitt wurden die ersten naturwissenschaftlichen Räume für die Fachschaft Chemie saniert. Es folgten im dritten Bauabschnitt der Abschluss der Arbeiten im Chemiebereich sowie die Sanierung der ersten Biologie-Räume. Von Sommer 2017 bis Sommer dieses Jahres wurden nun die restlichen naturwissenschaftlichen Räume der Fachschaften Biologie und Physik sowie die WC-Anlagen und Flurbereiche mit einem Investitionsvolumen von 3,5 Millionen Euro saniert. Mit dem Ende der Arbeiten findet die Sanierung im Untergeschoss ihren Abschluss.

Schulleiter Ulrich Mayer sprach in seiner Begrüßungsrede vom „sehnlichst erwarteten vierten Bauabschnitt“: „Sie alle wissen, wie notwendig die Investitionen in den naturwissenschaftlichen Bereich für unsere Schule, unsere Region, ja auch für unsere Gesellschaft sind. Unsere gesamte Gesellschaft braucht gute Wissenschaftler, die neugierig wie kritisch mit ihrem Forschungsgegenstand umgehen“, so Mayer. Dafür böten die frisch sanierten Räume sehr gute Startbedingungen für die Wissenschaftler von morgen.

Winfried Ottmann ergänzte, dass heute auch für die dringend benötigten Facharbeiter eine gute naturwissenschaftliche Bildungsgrundlage erforderlich sei. „Die Betriebe in der Region suchen händeringend nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Neugier und guten Kenntnissen im Bereich von Physik und Chemie. Das Interesse für diese Fächer wird aber natürlich nicht erst bei der Ausbildungsplatzsuche der jungen Leute geweckt, sondern durch die Schulen in einem modernen Lernumfeld, das wir hierzu gerne geschaffen haben“, so Ottmann.

Gemeinsam mit weiteren Grußwortrednern blickte Mayer dankbar auf die meist reibungslose, wenn auch nicht immer stressfreie Bauzeit zurück. Der Dank ging damit an die ausführenden Firmen wie auch an den Schulträger und das Amt für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung, Energie und Klimaschutz und Zentrale Dienste um Amtsleiter Joachim Peter.

Am Ende der Einweihung und Einsegnung der Räumlichkeiten dürften sich alle Gäste ein eigenes Bild vom fertig sanierten naturwissenschaftlichen Bereich machen. In diesen Räumen seien Naturwissenschaften „gut lern- und lehrbar“, stellten sie, anknüpfend an die Worte des Schulleiters, fest.