Hohe Waldbrandgefahr: Es gilt die zweithöchste Alarmstufe

pm-img
252

26.07.2018. - Aufgrund der lang anhaltenden Schönwetterlage mit Temperaturen von über 30 Grad und ausbleibenden Niederschlägen steigt die Waldbrandgefahr deutlich an. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat deshalb die Waldbrandwarnstufe A (hohe Waldbrandgefahr) ausgerufen. Dabei handelt es sich um die erste von zwei Alarmstufen, damit wird sichergestellt, dass die besonders gefährdeten Waldbereiche verstärkt überwacht werden.

In diesen brandgefährdeten Waldgebieten beziehungsweise Waldrandbereichen kann es zur Schließung von Grillstellen kommen. Auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen ist nicht ausgeschlossen. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen sich an diese Absperrungen halten, das Rauchen im Wald ist verboten, glimmende Zigaretten sollten ebenfalls nicht im Freien entsorgt werden und keine Zigarettenkippen aus dem fahrenden Auto geworfen werden. Brandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben aus. Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Die Autos dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden, die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.

In einem Rundschreiben an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Main-Kinzig-Kreises hat Markus Busanni, Leiter des Gefahrenabwehrzentrums, auf die besondere Lage verwiesen. Die Gefahrensituation gelte auch für offenes Gelände wie beispielsweise Felder, Äcker und Wiesen. Die Verantwortlichen in den Kommunen werden gebeten, eingehende Anträge zum Abbrennen pflanzlicher Abfälle sowie zum Brauchtumsfeuer oder Feuerwerke kritisch zu prüfen.

Wer einen Wald- oder Flächenbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) zu informieren.