Bau des Mehrgenerationentreffs in Eckardroth kann beginnen

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Startschuss für einen „lebendigen und naturnahen Platz für die Freizeitgestaltung“: Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (Dritte von links) übergibt den Förderbescheid an den amtierenden Bürgermeister Lothar Büttner (rechts daneben) und den künftigen Bürgermeister Dominik Brasch (links daneben) im Beisein von Vertretern aus Politik und Verwaltung.

19.07.2018. - Der Huttengrund bekommt einen weiteren ansprechenden Treffpunkt: Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler überreichte an die Stadt Bad Soden-Salmünster den Förderbescheid für einen Mehrgenerationentreff in der Nähe des Fußballplatzes in Eckardroth. „Hier entsteht durch viel Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger aus dem Ort ein echtes Schmuckstück für den Ort, ein lebendiger und naturnaher Platz für die Freizeitgestaltung“, erklärte Simmler.

Bürgermeister Lothar Büttner und sein Amtsnachfolger Dominik Brasch nahmen die Zuwendungsbescheide im Beisein von Vertretern der Politik sowie der Verwaltungen gerne entgegen. „Es war eine große Mannschaft, die hier in einem Workshop und dann in kleinerer Besetzung an der konkreten Ausarbeitung mitgewirkt hat. Mit viel Zutun aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Huttengrund wird dieses Projekt bis Frühjahr 2019 nun umgesetzt“, erklärte Büttner. „Es geht los, sobald der Startschuss erfolgt ist.“

Als entsprechenden Startschuss wollte Susanne Simmler die Bescheidübergabe über eine IKEK-Förderung in Höhe von 72.000 Euro denn auch verstanden wissen. Sie richtete den Dank an alle Beteiligten und Unterstützer. „Ein gutes Förderprogramm ist nichts, ohne Menschen, die es mit Leben erfüllen. In dieser Stadt liegt ein besonders hohes Maß an Engagement vor, so dass ich auf das gute und sicher auch gut genutzte Bau-Ergebnis im kommenden Jahr gespannt bin“, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete, unter anderem als Dezernentin für den ländlichen Raum zuständig.

Eine Grünfläche an der Kleinen Salz, am Ortsrand von Eckardroth, wird insbesondere für die Bürger des Huttengrundes, aber auch der anderen Stadtteile, sowie für Touristen umgestaltet und aufgewertet in Form eines Orts der Begegnung für alle Generationen. Mit Unterstützung des Planungsbüro Werneke aus Hanau wurde auf rund 3.500 Quadratmetern ein in die natürliche Auenumgebung eingepasster Treffpunkt geplant: Das Herzstück bildet ein überdachter Holzpavillon mit Platz für rund 50 Personen, entsprechenden Sitzgelegenheiten und WC. Daneben sind weitläufige Barfußbeete mit verschiedenen Belägen vorgesehen, ein Wassertretbecken in naturnaher Bauweise sowie Sport- und Freizeitangebote auf einer multifunktionalen Ballspielfläche.

Das Areal der Mariengrotte wurde gestalterisch in das Konzept mit einbezogen, was zunächst einen entsprechenden Flächenankauf seitens der Stadt notwendig gemacht hatte. Da es sich hier um Flächen des Auenschutzgebietes handelt, wurde die Maßnahme in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde entwickelt. Der Großteil der Grünflächen wird mit regionalem Saatgut für naturnahes Grünland eingesät.

Die Befestigung der multifunktionalen Fläche soll mit Schotterasen erfolgen. Die gesamte Anlage wird mit einheimischen Laubbäumen eingefasst; es ist die Pflanzung von 15 standortgerechten Laubbäumen geplant. Zudem soll auf der Fläche ein gut ausgestattetes Insektenhotel aufgestellt werden und Infotafeln werden über den Lebensraum Wiese, Aue und über Insekten informieren. Die bauliche Umsetzung wird in Teilen in bürgerschaftlicher Eigenleistung erfolgen, die von den engagierten Ortsvorstehern des Huttengrunds organisiert wird.

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler nutzte die Gelegenheit, dem scheidenden Bürgermeister Lothar Büttner für seine Impulse und seine Tatkraft im Bereich der Dorfentwicklung zu danken. „Ich habe in dir immer einen überzeugten und überzeugenden Mitstreiter gesehen. All das, was in Bad Soden-Salmünster im Bereich der Dorferneuerung und der Aufwertung der Ortskerne schon gelungen ist, lässt sich auf die gute Mithilfe aus dem Rathaus zurückführen“, sagte Simmler.

In fast allen Stadtteilen wurden zum Start des IKEK-Programms vor gut fünf Jahren Entwicklungspotenziale erkannt, etwa bezüglich des Angebotes, der Ausstattung und der Aufenthaltsqualität von öffentlichen Plätzen und Freiflächen. Zwischenzeitlich wurden in diesem Handlungsfeld Maßnahmen an der Georg-Spang-Anlage in Kerbersdorf und dem Dorfplatz in Alsberg umgesetzt. Es folgt nun der Bau des Mehrgenerationentreffs in Eckhardroth.