Altpapiererlöse über 1,9 Millionen Euro gehen an die Kommunen

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Papierrecycling zahlt sich für die Kommunen aus.

19.06.2018. - Rund 1,9 Millionen Euro schüttet der Main-Kinzig-Kreis an die Städte und Gemeinden für die Altpapierverwertung im Jahr 2017 aus. „Ich freue mich, dass wir auf diesem Weg die Haushalte der Städte und Kommunen zusätzlich entlasten können“, berichtet Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Der Erlös ist anteilig bereits an die Städte und Gemeinden ausgezahlt worden.

„Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dürfen sich über stattliche fünf- und sechsstellige Summen freuen. Das beweist, dass sich engagierte Mülltrennung auch auszahlt“, sagt Simmler, Vorsitzende der Betriebskommission des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft.

Verteilt wird die Summe entsprechend der jeweiligen Altpapiermenge, die von den Städten und Gemeinden im vergangenen Jahr angeliefert wurde. Alleine schon aufgrund der Größe der Stadt bekommt da Hanau mit 400.000 Euro das größte Stück vom Kuchen ab. Doch auch die Erlöse etwa für Gelnhausen (120.000 Euro), Bruchköbel (116.000 Euro) und Nidderau (110.000 Euro) erreichen beträchtliche Höhen, gefolgt von Schlüchtern (80.000 Euro).

Auch für den Umweltschutz ist die Altpapiersammlung ein deutlicher Gewinn. Schätzungen zufolge wird weltweit jeder fünfte Baum für die Papierherstellung gefällt. „Durch die Altpapierverwertung und den Einsatz von Recyclingpapier lässt sich dieser Raubbau an der Natur verlangsamen“, führt Simmler aus. Zudem werde bei der Papierproduktion aus Altpapier auch deutlich weniger Wasser und Energie benötigt.

„Kommunen, die ihren Bürgern ein aufwendiges Sammelsystem für Altpapier anbieten und ihre Bürger entsprechend informieren, profitieren in zweifacher Hinsicht. Zum einen erhalten sie eine hohe Vergütung für das angelieferte Altpapier, zum anderen sind die Restmüllmengen wegen der sorgfältigen Mülltrennung geringer“, unterstreicht die Erste Kreisbeigeordnete.