29 Langzeitarbeitslose erwarben Zusatzqualifikation

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Susanne Simmler (Bildmitte) gratuliert den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum erfolgreichen Lehrgangsabschluss.

24.05.2018. - In Kooperation mit dem Kommunalen Center für Arbeit (KCA), der kreiseigenen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) und dem Hotel- und Gastronomieverband Hessen sowie dem Bildungswerk Hausfrauenbund wurden 29 Langzeitarbeitslose gezielt für den Einsatz im Hotel- und Gaststättengewerbe qualifiziert. In den Bereichen Housekeeping sowie Küchenhilfe und Service erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer innerhalb von sechs Wochen eine passgenaue Ausbildung.

In den vergangenen Wochen wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Kenntnisse in Theorie und Praxis im Umgang mit Gästen, Hygiene, Reinigung und Pflege der Räume sowie das Umsetzen von Arbeitsplänen, Lebensmittelkunde, Menükunde, Gläser- und Geschirrkunde vermittelt. Während einer Feierstunde zum Abschluss des Lehrgangs berichteten die Absolventen über das Gelernte und präsentierten im geschmackvoll von ihnen dekorierten Ambiente kleine selbstzubereitete kulinarische Leckerbissen.

Erste Kreisbeigeordnete und Tourismusdezernentin Susanne Simmler gratulierte den Absolventinnen und Absolventen. „Der Main-Kinzig-Kreis ist eine Tourismusregion, die mit vielen Sehenswürdigkeiten und Erholungsgebieten punkten kann, in der Gastronomie- und Hotelbranche werden qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht, es gibt viele offene Stellen zu besetzen, insofern sind die Chancen hoch auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen“, erläuterte Susanne Simmler bei der Übergabe der Zertifikate.

Das Jobcenter des KCA ist dafür verantwortlich, Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) zu gewähren. Des Weiteren qualifiziert es Arbeitssuchende für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt und vermittelt sie in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Im Unterschied zur Agentur für Arbeit, die als Bundesbehörde für Empfänger von Arbeitslosengeld I zuständig ist, agiert das KCA-Jobcenter in kommunaler Eigenverantwortung. Partner ist dabei die ebenfalls kreiseigene Gesellschaft AQA, die als Träger im Auftrag des KCA die Bildungsmaßnahmen durchführt. „Qualifizierung bei der Optionskommune Main-Kinzig-Kreis gelingt, weil hier – wie bei vielen anderen Projekten – das KCA-Jobcenter sowie die AQA zielgerichtet, partnerschaftlich und erfolgreich und in diesem Fall ergänzt durch die Fachexperten von DEHOGA und dem Hausfrauenbund, zusammenarbeiten“, sagte Beate Langhammer (stellvertretender Vorstand KCA-Jobcenter).

Kerstin Junghans, Geschäftsführerin der DEHOGA-Geschäftsstelle Frankfurt-Rhein-Main, sowie Erika Kollmann vom KCA-Jobcenter, die die Moderation der Veranstaltung inne hatte, und Helmtrud Abs, Geschäftsführerin der AQA, dankten dem Main-Kinzig-Kreis, der die finanziellen Mittel für diese Maßnahmen zur Verfügung stellt, bei der sowohl den Arbeitgebern, als auch den Arbeitssuchenden geholfen werde. Den Absolventen wünschte Susanne Simmler: „Erfolg, Durchhaltevermögen und Spaß bei der neuen Tätigkeit“ und forderte sie auf, die gebotene Chance wahrzunehmen.