„Bildreihen“ der Kulturpreisträger Hilde Heyduck-Huth und Christof Heyduck zu sehen

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Ausstellungseröffnung im Main-Kinzig-Forum (von links): Philipp Mellies, Matthias Zach, Dorothee Becker, die Künstler Christof Heyduck und Hilde Heyduck-Huth sowie Matthias Schmitt, Kulturbeauftragter des Main-Kinzig-Kreises.

11.01.2018. - Zum Auftakt des Ausstellungsprogramms im Bürgerportal des Main-Kinzig-Forums in Gelnhausen präsentierte die Fachgruppe Kultur Werke der beiden Kulturpreisträger Hilde Heyduck-Huth und Christof Heyduck. Das Interesse war bereits zur Eröffnung der Ausstellung hervorragend, zahlreich erschienen die Gäste und nahmen mit großem Interesse die ausgestellten Werke des Künstlerehepaares aus Bad Orb in Augenschein.

Die Ausstellung steht unter dem Motto „Bildreihen“ und wurde vom Kreisbeigeordneten Matthias Zach eröffnet. Im Jahr 2012 erhielten die beiden Künstler den Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises. Trotz fortgeschrittenen Alters ergänzen und beeinflussen die beiden sich auch heute noch in ihrer kreativen Entwicklung. Beide Künstler haben ein sensibles Gespür für eine intensive, aber unaufgeregte Qualität ästhetischen Schaffens. Kuratorin Dorothee Becker, ebenfalls Kulturpreisträgerin des Main-Kinzig-Kreises, führte in die Ausstellung ein, gab einen Einblick in das Schaffen der beiden Künstler und berichtete über die Auswahl der Bilder.

Hilde Heyduck-Huth wurde 1929 im Taunus geboren. Sie studierte Malerei, Grafik und Pädagogik an der Werkakademie in Kassel. Internationale Anerkennung erhielt sie vor allem für ihre Kinderbuch-illustrationen. In zahlreichen Haikus, einer japanischen Gedichtform mit zugehörigen Bildern, setzt sie sich mit dem Verhältnis von Wort und Farbe auseinander. Ihre freie Malerei hingegen ist von mediterranen Landschaften und Abstraktionen geprägt. Ihr in Breslau geborener Ehemann Christof Heyduck feierte im Dezember 2017 seinen 90. Geburtstag. Auch er studierte an der Werkakademie in Kassel. Bis in die neunziger Jahre war er als freier Bühnenbildner für Theater und Fernsehen im In- und Ausland tätig. Während eines längeren Aufenthaltes im norditalienischen Ligurien widmete er sich vor allem der Landschaftsmalerei. Sein gegenwärtiges Schaffen ist geprägt von einer intensiven Wechselbeziehung zwischen Bild, Film und Musik.

Für die musikalische Umrahmung sorgte ebenfalls ein Inhaber des Kulturpreises, der Hanauer Flötist Philipp Mellies. Die Ausstellung wird bis 2. Februar gezeigt und kann zu den Öffnungszeiten des Main-Kinzig-Forums, montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr, besucht werden. Der Eintritt ist frei.