Die hausärztliche Versorgung stärken

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Mittlerweile nehmen sieben Medizinerinnen und Mediziner an der Weiterbildung teil. Vor wenigen Tagen trafen sie sich in lockerer Runde zu einem ersten Kennenlernen mit Impulsvortrag.

16.11.2021. - Um die hausärztliche Versorgung im Main-Kinzig-Kreis zu sichern und auf eine breitere und nachhaltige Basis zu stellen, setzt der Main-Kinzig-Kreis in Kooperation mit dem Allgemeinmedizinischen Weiterbildungsverbund Main-Kinzig auf die Stärkung der Weiterbildung im Bereich Allgemeinmedizin. Die Kooperationspartner wollen dabei gemeinsam daran mitwirken, dass genug Allgemeinmediziner im Main-Kinzig-Kreis ausgebildet und in der Region tätig werden. Letztlich soll die ambulante hausärztliche Versorgung der Bevölkerung langfristig flächendeckend sichergestellt und verbessert werden. Nun haben vier neue Weiterbildungsassistenten ihre Arbeit aufgenommen, die für die Dauer ihrer Weiterbildung in den Main-Kinzig-Kliniken angestellt sein werden.

„Damit werden insgesamt sieben Ärztinnen und Ärzte im Verbund betreut, von denen vier diesen Herbst ihre Weiterbildung gestartet haben. Als Hausärzte von morgen helfen Sie dort die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger aufrechtzuerhalten, wo sie dringend benötigt wird. Als Kooperationspartner im Verbund möchten wir dafür gute Weichen stellen und unterstützen mit unserer Koordinationsstelle im gesamten Weiterbildungsprozess“, sagt Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. Zum Beginn der Weiterbildung fand ein erster gemeinsamer Fortbildungsabend mit den Mentoren statt, also Vertretern der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung, den Klinikärzten als Vertreter der Main-Kinzig-Kliniken, der Koordinationsstelle des Main-Kinzig-Kreises sowie den Weiterbildungsassistenten.

Dieser Fortbildungsabend, bewusst in lockerer Runde, wurde von der Koordinationsstelle im Kreis um Julia Fock organisiert. „Dieses erste Kennenlernen zum Auftakt ist gut angenommen worden, verbunden mit einem unterhaltsamen Impulsvortrag und guten Gesprächen. Zukünftig wird es mehrmals im Jahr Fortbildungsabende geben, die nächste voraussichtlich im Frühjahr. Dazu sind alle Verbundpraxen, Mentoren, Weiterbildungsassistenten sowie die Ärzte der Main-Kinzig-Kliniken eingeladen“, erklärt Julia Fock.

Die Zusammenarbeit zwischen der Gesundheitskoordination des Main-Kinzig-Kreises und dem Weiterbildungsverbund trage aus Sicht von Simmler und Fock bereits erfolgreich Früchte. Im Rahmen des Projekts „Re-Start Weiterbildungsverbund“, gestartet Ende 2020, finden regelmäßige Treffen statt, um die Projektschritte abzustimmen. Dazu werden eine neue gemeinsame Webpräsenz und Werbematerial für den Weiterbildungsverbund entstehen. Parallel dazu läuft eben auch die Weiterbildung der Medizinerinnen und Mediziner.

In Kooperation mit den Main-Kinzig-Kliniken, dem Hausärzteverband und dem Ärztenetz Spessart wurde der Allgemeinmedizinische Weiterbildungsverbund Main-Kinzig – damals als erster seiner Art – bereits vor zwölf Jahren gegründet. Bis heute wurden im Verbund mehr als 15 Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten ausgebildet, von denen die meisten auch im Main-Kinzig-Kreis geblieben sind.

Auch weiterhin können sich Medizinstudentinnen und -studenten, aber auch Ärztinnen und Ärzte für das Weiterbildungsangebot im Main-Kinzig-Kreis bewerben. Interessierte können sich direkt an Julia Fock, Koordinatorin für die ärztliche Versorgung beim Main-Kinzig-Kreis, per E-Mail wenden: julia.fock@mkk.de. Die Mentoren des Verbunds stehen für Fragen ebenfalls zur Verfügung. Mehr Informationen gibt es über die Homepage www.verbund-weiterbildung-allgemeinmedizin.de .