Dorferneuerung: Historische Wege in Weichersbach aufwerten

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Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler übergibt einen Zuwendungsbescheid an Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich (Hintergrund, Mitte) und Michael Hartmann (Dritter von links) im Beisein von Hans-Dieter Blum, Joachim Neureder (jeweils Gemeinde Sinntal) und Manfred Geis (Main-Kinzig-Kreis).

30.11.2017. - Die Dorferneuerung in Sinntal-Weichersbach geht mit dem Projekt „Historische Fußwegeverbindungen“ auf die Zielgerade. Weichersbach befindet sich seit 2010 im Dorferneuerungsprogramm, die Laufzeit endet im kommenden Jahr. Nun übergab Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler Fördermittel für eines der letzten Projekte in Höhe von rund 98.000 Euro.

„Im Ort sind die vielen guten Veränderungen zu erkennen, etwa im Umfeld der Kirche. Jetzt werten die Weichersbacher ihre alten Pfade und Wege auf. Auch das gehört zur Pflege der dörflicher Infrastruktur“, erklärte Simmler, zuständige Dezernentin für den ländlichen Raum. Simmler überreichte den Zuwendungsbescheid an Bürgermeister Carsten UIlrich und den Vorsitzenden des Arbeitskreises Dorferneuerung, Michael Hartmann.

Die Weichersbacher Bürgerinnen und Bürger hatten als eindeutigen Schwerpunkt der kommunalen Maßnahmen die Gestaltung und Verbesserung der Freiflächen in der Ortslage ausgewählt. Neben der bereits umgesetzten Neugestaltung des Kirchenumfeldes mit der Beseitigung des leerstehenden „Glockshauses“ stellt die Freiflächengestaltung im Bereich der Ortsmitte den zweiten Schwerpunkt dar. Als eine weitere der zentralen Maßnahmen für ein attraktives Wohnumfeld sollen nun die historischen Fußwegeverbindungen aufgewertet werden.

Aufgrund der topografischen und historisch entwickelten Besonderheiten sind einige wichtige Verbindungen nur als Fußwege vorhanden, die aber zeitaufwändige Umwege über das Ortsstraßennetz ersparen. Die Weichersbacher wollen daher mit finanzieller Unterstützung die Wege „Pödi“, „Gässche“ und „Bienrain“ erhalten und weiter nutzen. Die historische Gestalt der Pfade soll aber nicht verändert werden. Des Weiteren ist die Pflanzung neuer Bäume an verschiedenen Stellen vorgesehen, um insbesondere den Ortseingangsbereich und die Kreuzungsbereiche aufzuwerten.

Mit dem Zuwendungsbescheid als Basis kann die Gemeinde nun die Ausschreibung für die Arbeiten vornehmen. Die Arbeiten mit einem Gesamtvolumen von 155.000 Euro sollen im kommenden Jahr beginnen.