Erste hessische BioTage und Premiere des regionalen Einkaufsführers

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: In großer Runde mit der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler (4.v.r.) und Abteilungsleiterin Annette Enders aus dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wurden die BioTage auch im Main-Kinzig-Kreis eröffnet.

17. September 2021. - Noch bis 19. September finden die ersten hessischen BioTage statt und werden gemeinsam von allen 13 Ökomodell-Regionen in ganz Hessen angeboten. Sie stehen unter dem Motto Ökologisch. Regional. Nachhaltig. Laut Julia Guttulsröd, Projektleiterin der Ökomodell-Region Main-Kinzig, ist das Ziel der BioTage, den Verbraucher einzuladen, das vielfältige Angebot an biologisch erzeugten und regionalen Produkten mit allen Sinnen zu erfahren.

Dafür gibt es verschiedene Aktionen im Kreis: Unter anderem ist die Ökomodell-Region am Samstag (18. September) noch einmal auf dem „Markt am Glashaus“ an der Baumschulenstraße 2a in Linsengericht mit einem Info-Stand vertreten. Hier gibt es auch denen neuen regionalen Einkaufsführer für den Main-Kinzig-Kreis. Es finden zudem einige Hoftage bei engagierten landwirtschaftlichen Betrieben statt und ein Vortrag zum Thema Streuobst rundet das bunte Programm ab.

„Wir sind im Main-Kinzig-Kreis gemeinsam mit Spessart regional, der Spessart Tourismus Marketing GmbH und dem Behindertenwerk Main-Kinzig e.V. schon lange im Bereich der Vermarktung regionaler Produkte unterwegs. So kommt mir der Termin heute auch fast wie ein kleines Familientreffen vor“, begrüßte die Erste Kreisbeigeordnete Suanne Simmler die Gäste und Besucherinnen und Besucher des Wochenmarktes am vergangenen Samstag.

Neben einigen Projektpartnern waren auch viele Partnerbetriebe mit Produkt- und Kostproben zur Eröffnung im Rahmen des Wochenmarktes am Glashaus gekommen. Auch das Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz war mit der Abteilungsleiterin Annette Enders und Gudrun Scheld vertreten. Annette Enders betonte in ihrem Grußwort dann auch die gute Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung und lobte das funktionierende Netzwerk der verschiedenen Organisationen im Main-Kinzig-Kreis: Dieses sei beispielhaft in Hessen „und ein gutes Vorbild, wie Zusammenarbeit gelingen kann und gute Projekte entstehen.“

Auch Martin Schröck vom Behindertenwerk Main-Kinzig e.V. begrüßte die zahlreichen Marktbesucher und gab einen kurzen Rückblick zur Entwicklung des Wochenmarktes am Glashaus, welcher sich inzwischen zu einem festen Treffpunkt und Highlight in der Region entwickelt hat. Neben der breiten Produktpalette an Bioprodukten des Hofgutes Marjoß bereichern zahlreiche wechselnde regionale Erzeuger die Produktpalette des kleinen aber feinen und hochwertigen Wochenmarktes. Der zudem mit Lounge und Livemusik punkten kann und zum Verweilen einlädt.

„Wir im BWMK haben zahlreiche Geschäftsfelder um Menschen mit Beeinträchtigungen in Beschäftigung zu kommen. Gerade mit dem Hofgut Marjoß und Grün und Grün können wir hier interessante und vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten im Bereich der Erzeugung von regionalen und ökologischen Lebensmitteln bieten und das wisse der Verbraucher zu schätzen“, ergänzte Bettina Müller als Vorsitzende des Stiftungsrates des BWMK. Sie sei sich sicher, dass die Zukunft in der Erzeugung regionaler und hochwertiger Produkte liege.

„Gefühlt sind wir somit schon lange Ökomodellregion und konnten dieses Jahr nun endlich mit der Projektleitern Julia Guttulsröd und dank der Förderung des Landes Hessen so richtig in die praktische Umsetzung starten. Deshalb bin ich unheimlich stolz, dass wir heute den regionalen Einkaufsführer vorstellen können. Er macht Lust den Main-Kinzig-Kreis zu entdecken und zu schmecken. Er steht stellvertretend für die zahlreichen landwirtschaftlichen Betriebe, die tolle Produkte erzeugen und auf ihren Höfen vermarkten“, beendete die Erste Kreisbeigeordnete die Eröffnung der Hessischen BioTage im Main-Kinzig-Kreis.

Seit Beginn des Jahres ist der Main-Kinzig-Kreis Ökomodell-Region. Ziel ist es, den Anteil an regional und ökologisch erzeugten Lebensmitteln zu erhöhen, den Tourismus und die Gastronomie zu stärken, sich mit Fragen der Beratung bzgl. Betriebsnachfolge und ökologischer Bewirtschaftung auseinander zu setzen, regionale Wertschöpfungs- und Vermarktungsketten aufzubauen und nicht zuletzt alle Akteure untereinander und mit Verbrauchern zu vernetzen.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter Ökomodell-Land Hessen (www.oekomodellregionen-hessen.de ).