Kreis investiert 2,8 Millionen Euro in Rundum-Modernisierung von Klassenräumen

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Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann (Zweiter von links) übergab das rundum sanierte und brandschutztechnisch auf den neuesten Stand der Technik gebrachte Obergeschoss im Hauptgebäude der Henry-Harnischfeger-Schule in Bad Soden-Salmünster seiner Bestimmung. Unser Bild zeigt außerdem (von links): Bernd Löffert (Amt für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung, Energie und Klimaschutz, Zentrale Dienste), Architekt Timo Trageser, Matthias Eckhardt (Leiter des Amtes für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung, Energie und Klimaschutz, Zentrale Dienste), Schulleiterin Susanne Glück und Konstatnin Etzel (Geschäftsführer TGA Ingenieurgesellschaft).

08.09.2021. - Passgenau zum Start des neuen Schuljahres wurde das umfangreich sanierte und brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebrachte Obergeschoss im Hauptgebäude der Henry-Harnischfeger-Schule in Bad Soden-Salmünster fertiggestellt. Der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger hat hierfür 2,8 Millionen Euro investiert. Zur offiziellen Übergabe der ansprechend gestalteten Räumlichkeiten erklärte Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann, wie wichtig sanierte Klassen- und Fachräume für das Lernen und die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler sind.

„Der Main-Kinzig-Kreis hat auf einer Nutzfläche von rund 1100 Quadratmetern im Obergeschoss des Hauptgebäudes der Henry-Harnischfeger-Schule Räume geschaffen, die eine Atmosphäre zum Lernen und Wohlfühlen bieten. Dazu gehört auch eine offen gestaltete Kommunikationszone, die für vielerlei Zwecke genutzt werden kann. Die Bauphase war für alle Beteiligten ein Kraftakt und ein Ringen um bestmögliche Lösungen. Aber die viele Mühe hat sich gelohnt“, stellte Winfried Ottmann beim Gang durch die Flure fest, in denen Beton- und Holzoptik-Böden die Räumlichkeiten modern und frisch wirken lassen. Hinzu kommen farbliche Akzente in warmen Rottönen. Das Obergeschoss wurde inklusive der beiden Treppenhäuser vollständig entkernt und die Räumlichkeiten neu angeordnet. Auch die Fenster wurden erneuert und die Außenfassade energetisch saniert.

Neben den zehn Klassenräumen wurden drei Differenzierungsräume, zwei Besprechungsräume sowie drei Räume für Lehrmittel, aber auch Technik- und Lagerräume geschaffen. „Eine wichtige Neuerung ist der Plattformlift, der es ermöglicht, das Obergeschoss barrierefrei zu erreichen. Damit setzen wir ein wichtiges Zeichen zur inklusiven Schule“, erklärte Winfried Ottmann. Schulleiterin Susanne Glück freute sich darüber, dass es jetzt in den neuen Räumen mit dem Start des Schuljahres richtig losgehen kann und bedankte sich beim Main-Kinzig-Kreis für die gute Zusammenarbeit. Die Vorarbeiten für die Bauarbeiten begannen im Juli 2019, die eigentlichen Arbeiten starteten im März 2020. Winfried Ottmann bedankte sich bei allen am Bau beteiligten Handwerksfirmen und auch bei der Schulgemeinde für ihre Geduld, die durch die Corona-Pandemie bedingt zumindest nicht alle Phasen des Baus hautnah miterleben musste.

In den Klassenräumen wurden noch in den Ferien neue digitalen Monitore als Tafeln installiert, die einen multimedialen Unterricht ermöglichen und auf denen entweder mit dem Finger oder per Stift Notizen gemacht werden können. Die Mittel hierfür stammen aus dem Digitalpakt Schule von Bund und Land, die der Main-Kinzig-Kreis nun für die Anschaffung der modernen Tafelsysteme abgerufen hatte. Bereits im vergangenen Jahr wurden Tablets angeschafft, damit auch solche Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keine geeigneten Geräte zur Verfügung haben, am Distanzunterricht teilnehmen konnten. Nun haben auch die Lehrkräfte der HHS weitere Tablets für den Unterricht erhalten. Um alle Räume an das schnelle Glasfasernetz des Main-Kinzig-Kreises anschließen zu können, mussten die technischen Möglichkeiten geschaffen und Leitungen verlegt werden. „Die Henry-Harnischfeger-Schule kann mit all diesen Neuerungen jetzt zeitgemäßen Unterricht anbieten – in Räumen, die stellenweise gar nicht mehr an das altbekannte Bild von Schule erinnern, sondern ganz frische Akzente setzen. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt mit all diesen Neuerungen den Schulstandort Bad Soden-Salmünster und investiert kräftig in die Zukunft unserer Jugend. Denn gerade der schulische Umgang mit digitalen Lernmöglichkeiten macht unsere Kinder fit für eine digitale Zukunft“, stellte Winfried Ottmann fest.