Turnhalle der Martinus-Schule Bad Orb als letztes Projekt der Schulsanierung fertiggestellt

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Freude über die Fertigstellung der Turnhalle der Martinus-Schule in Bad Orb: Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann (hinten rechts) begutachtete das Ergebnis zusammen mit Schulleiter Jochen Scheuch (Mitte), sowie Arne Gieler und Bernd Löffert vom Amt für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung, Energie- und Klimaschutz des Main-Kinzig-Kreises (von links). Die Turnhalle wird schon fleißig genutzt, hier von den Kindern der Klasse 2a und ihrer Lehrerin Joleen Kreisel.

7. Juli 2021. - 2,7 Millionen Euro hat der Main-Kinzig-Kreis in den zurückliegenden zehn Jahren in die Bad Orber Martinus-Schule in Modernisierung und Instandhaltung investiert. Im Hauptgebäude, das vor 110 Jahren errichtet wurde, mussten zu Beginn der Sanierungsphase zunächst umfangreiche Arbeiten im Bereich des Daches und der Brandschutztechnik erledigt werden. In einem letzten Bauabschnitt wurde nun schließlich für 750.000 Euro die Sanierung der Turnhalle fertiggestellt.

Die Fertigstellung der letzten Sanierungsarbeiten an der Martinus-Schule war für den Kreisbeigeordneten und Schuldezernenten Winfried Ottmann ein erfreulicher Anlass, um vor Ort das Ergebnis der Arbeiten in der Turnhalle zu begutachten. „Die Mühe hat sich gelohnt. Das Geld ist hier gut angelegt, gerade weil junge Leute auch einen körperlichen Ausgleich zum Lernen brauchen und dafür eine gut ausgestattete Turnhalle benötigen, in der sie sich wohlfühlen können. Das gilt erst recht nach den kräftezehrenden Pandemie-Monaten, als Sportunterricht wegen des Distanzunterrichts nicht auf dem Stundenplan stehen konnte“, sagte Winfried Ottmann im Gespräch mit Schulleiter Jochen Scheuch. Die Martinus-Schule ist eine verbundene Grund- und Hauptschule mit etwas mehr als 400 Schülerinnen und Schülern.

Dieser freute sich, dass die Pandemie zumindest einen positiven Effekt hatte: „Weil ohnehin kein Sportunterricht stattfinden konnte, liefen die Bauarbeiten ungestört ab.“ Er dankte dem Main-Kinzig-Kreis für die gute Zusammenarbeit während der zehnjährigen Sanierungsphase, die für alle Beteiligten nicht immer leicht gewesen sei. Die neue Halle mache optisch einiges her und werde von den Kindern und Jugendlichen sehr gut angenommen. Die Turnhalle ist für die Schule auch deshalb so wichtig, da sie ein Ort für Konzerte und andere Schulveranstaltungen ist.

In den vergangenen zehn Jahren wurden im Hauptgebäude neben den Arbeiten am Dach und Brandschutztechnik die komplette Elektro-, Heizungs- und Sanitäranlage erneuert. Die Turnhalle hat einen neuen, himbeerroten Sportboden erhalten, es wurde eine energiesparende Beleuchtung installiert und eine neue Heizung eingebaut. In den Nebenräumen der Turnhalle wurde die gesamte Elektro- Heizungs- und Sanitärinstallation erneuert. Turnhalle, Treppenhaus und Nebenräume wurden frisch gestrichen und im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde die Schule außerdem mit einem neuen Strom- und Wasseranschluss ausgestattet. „Wir freuen uns, dass wir die Sanierung der Martinus-Schule mit der Fertigstellung der Turnhalle beenden können“, sagte Winfried Ottmann.