„Quantensprung“ an der Albert-Einstein-Schule

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Die Albert-Einstein-Schule steht vor einer „spannenden neuen Etappe“, wie Schuldezernent Winfried Ottmann (Dritter von links) im Beisein von Schulleiter Claus Wörn (links), Joachim Kiwitz (2.v.l., Main-Kinzig-Kreis) und Vertreterinnen und Vertretern des Schulelternbeirats, der Schülervertretung sowie des Kollegiums sagte.

25. Juni 2021. - Im Bereich der Digitalisierung ist die Maintaler Albert-Einstein-Schule vielen anderen Einrichtungen ein gutes Stück voraus, nun hat Schulleiter Claus Wörn mitsamt Kollegenteam und im Beisein des Schuldezernenten Winfried Ottmann und Vertretern der Schulgemeinde einen „Quantensprung für unsere Schule“ verkündet. Claus Wörn stellte ein umfassendes Digitalmedienkonzept vor, das schon bei den Klassen fünf und sechs ansetzt und in den weiteren Jahrgängen intensiviert wird. „Dazu haben wir noch ein flächendeckendes WLAN-Netz gebraucht, das wir zusammen mit dem Main-Kinzig-Kreis nun eingerichtet und der Schülerschaft wie auch der Lehrerschaft flexibel zur Verfügung stellen können“, so Wörn. Lob gab es unmittelbar darauf von Schuldezernent Winfried Ottmann: „Das wird die Schule noch attraktiver und in den Lernmethoden noch flexibler machen.“

Das WLAN ist die Basis, auf der das Digitalmedienkonzept „BYOD“ nun aufsetzt. Die Abkürzung steht für „Bring Your Own Device“. Damit können im Unterricht verstärkt eigene Endgeräte der Schülerinnen und Schüler genutzt werden. In den nächsten Jahren soll jede Schülerin und jeder Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 beziehungsweise 8 mit dem eigenen Tabletcomputer oder PC mit Stiftfunktion am Unterricht teilnehmen und diesen digital dokumentieren können.

„Unser Konzept sieht vor, dass die Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 5 und 6 im Rahmen des Ganztagsprogramms im Bereich Medienkunde vorbereitet werden, um sich dann im Laufe der Jahrgangsstufe 7 ein eigenes Endgerät zu kaufen und dieses im Unterricht zum Einsatz zu bringen“, erläuterte Wörn.

Um „BYOD“ umzusetzen waren im laufenden Schuljahr einige technische Hürden genommen worden. „Hier möchte ich besonders Joachim Kiwitz vom EDV-Service des Kreises erwähnen“, sagte Schulleiter Claus Wörn und bedankte sich dafür, dass „wir zu ihm fast schon eine Standleitung einrichten durften“. Kiwitz hatte seitens des Main-Kinzig-Kreises die Arbeiten von Anfang bis Ende zwischen Schule, Schulträger und ausführender Firma koordiniert.

Der Schulelternbeirat sowie die Schülervertretung übermittelten ebenfalls ihren Dank für die technischen Neuerungen und machten deutlich, dass der weitere Einsatz digitaler Medien im Unterricht auch nach der Rückkehr in den Präsenzunterricht reibungslos funktioniert habe. Das flächendeckende WLAN bringe zudem eine finanzielle Entlastung für die Schülerinnen und Schüler, da sie ihr Datenvolumen nicht teuer nachfinanzieren müssten.

„Das ist wirklich eine große Etappe, die die Albert-Einstein-Schule hier hinter sich gebracht hat, und es wird eine spannende neue, die nun kommt“, sagte Winfried Ottmann. „Ich glaube, dass diese Schritte mittelfristig auch andere Schulen gehen müssen, gerade nach den Erfahrungen der Pandemie.“