Die vom Main-Kinzig-Kreis geförderten Wohnungen in Maintal werden bereits bewohnt

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Landrat Thorsten Stolz (links) stattete dem Wohnungsbauprojekt Siemensallee in Maintal-Dörnigheim einen Besuch ab. Dort entstand mit Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises bezahlbarer Wohnraum. Das Projekt erläuterten vor Ort (von links) MIG-Geschäftsführer Daniel Schächtele, Bürgermeisterin Monika Böttcher und Erster Stadtrat Karl-Heinz Kaiser. Im hinteren Teil des Gebäudes wird noch Rasen ausgesät.

14.05.2021. - Das Wohnungsbauprojekt Siemensallee 6a in Maintal-Dörnigheim ist abgeschlossen, die Wohneinheiten sind bereits bezogen und im Außenbereich sind Bäume und Büsche gepflanzt. Vor Ort überzeugte sich Landrat Thorsten Stolz im Beisein von Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher davon, dass die Fördergelder des Main-Kinzig-Kreises in Höhe von rund 700.000 Euro zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Maintal gut angelegt wurden. „Das Wohngebäude sieht ansprechend aus und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Einkaufsmöglichkeiten und Kindertagesstätte, alles ist zu Fuß erreichbar“, sagte der Landrat.

Über die städtische Maintal Immobiliengesellschaft (MIG) wurde ein Neubau, bestehend aus zwei Voll- und zwei Staffelgeschossen mit insgesamt 22 Wohneinheiten, realisiert. „Alle vom Main-Kinzig-Kreis geförderten Wohnungen sind barrierefrei über einen Aufzug erreichbar. Der Umstand, dass die Wohnungen so schnell vermietet werden konnten, zeigt deutlich, wie groß der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum im Bereich Maintal ist“, stellte der Landrat fest und ergänzte: „Die Stadt Maintal hat mit diesem Projekt einen Nerv getroffen und sorgt dafür, dass Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen eine bezahlbare Wohnung bekommen. Der Main-Kinzig-Kreis weiß, wie dringend nötig solche Wohnungen gerade in den städtischen Ballungsräumen sind und hat das Projekt aus diesem Grund unterstützt.“

Das Bauprojekt hat ein Gesamtvolumen von 4,4 Millionen Euro. Das Grundstück wurde in kostenloser Erbpacht durch die Stadt Maintal zur Verfügung gestellt, so dass der Mietpreis bei 7,50 Euro pro Quadratmeter liegt. „Die Fertigstellung der Siemensallee 6a trägt zur Entlastung des nach wie vor angespannten Immobilienmarkts in Maintal und der Region bei, das Interesse an unseren Wohnungen war schon vor Baubeginn enorm“, sagte Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher, die dem Landrat zusammen mit Maintals Erstem Stadtrat Karl-Heinz Kaiser und MIG-Geschäftsführer Daniel Schächtele die Außenanlagen und den Aufbau des Gebäudes erläuterte. Dieses besteht aus acht Zweizimmer-, sieben Dreizimmer- und sieben Vierzimmerwohnungen, die Wohneinheiten sind zwischen 65 und 108 Quadratmeter groß. „Die Fördermittel des Main-Kinzig-Kreises ermöglichen es uns, einen Quadratmeterpreis von 7,50 Euro anzubieten. Damit ermöglichen wir am Standort Maintal in unmittelbarer Nähe zur Metropolregion Frankfurt bezahlbares Wohnen gerade für Familien und Menschen, die über mittlere und kleine Einkommen verfügen“, sagte Daniel Schächtele. Das Bauprojekt in der Siemensallee ist das zweite Projekt der MIG, das ebenfalls mit Mitteln aus dem kreiseigenen Förderprogramm „Preisgünstiger Wohnungsbau“ gefördert wurde. Landrat Thorsten Stolz freute sich insbesondere, dass Maintal bereits das zweite Wohnungsbauprojekt mit Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises realisiert hat – dabei wurden alle Zeit- und Kostenpläne eingehalten.