Neun Kindergärten erhalten Zertifikat

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Wegen der Pandemie wurden die Zertifikate vor den Einrichtungen überreicht.

14. April 2021. - Gesunde Kinderzähne sind ein wichtiges Thema im Main-Kinzig-Kreis. Kindergärten, Kindertagesstätten und Krippen können sich vom Arbeitskreis Jugendzahnpflege zertifizieren lassen, wenn sie die Zahngesundheit der Kinder aktiv fördern. Zuletzt haben neun Einrichtungen dieses Zertifikat erhalten.

„Basis für eine Zertifizierung ist das hessische Konzept der Gruppenprophylaxe ‚Fünf Sterne für gesunde Zähne‘“, erläutert Dr. Wolfgang Lenz, Leiter des Amts für Gesundheit und Gefahrenabwehr. „Wichtig ist das Zähneputzen der Kinder nach dem Frühstück und nach dem Abendessen. Vormittags wird nur zuckerfrei gegessen und bei Süßigkeiten nachmittags Maß gehalten. Zwei Mal jährlich sollte eine zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung stattfinden“, erläutert Dr. Lenz. Hintergrund ist, dass den Zähnen, solange nichts Süßes gegessen wird, durch den Speichel Mineralien zugefügt werden. Je nachdem, wie viel und wie oft man Süßes isst, bildet sich auf den Zähnen ein Belag, der ihnen nach einiger Zeit Mineralien entzieht. Die Fluoride in der Zahnpasta helfen nicht nur gegen Karies, sondern tragen auch dazu bei, dass die Zähne schneller wieder Mineralien aufnehmen können.

„Idealerweise gibt man seinen Zähnen pro Tag 16 Stunden Gelegenheit, sich vom Zuckerkonsum zu erholen, also nach dem Frühstück sowie bei Kindern während einer langen Nachtruhe, bei der ab dem Abendessen nichts Süßes mehr gegessen wird“, empfiehlt Dr. Gunda Adolphi, Geschäftsführerin des Arbeitskreises Jugendzahnpflege und Sachgebietsleiterin des Zahnärztlichen Dienstes. Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler betont: „Uns ist sehr daran gelegen, dass sich unsere Kinder schon im jungen Alter an die Pflege ihrer Zähne gewöhnen und ein gesundes Frühstück kennenlernen. Unsere Besuche in den Schulen runden die Vorsorge ab und legen schon frühzeitig den Grundstein dafür, dass Kinder auch in späteren Jahren ein Gefühl dafür bekommen, welche Lebensmittel ihnen und ihren Zähnen gut tun.“

Weitere notwendige Zertifizierungsbedingungen sind, dass die Kinder in den Einrichtungen Wasser oder ungesüßten Tee trinken, die Leitung sowie die pädagogischen Fachkräfte im Fünf-Sterne-Konzept der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege geschult sind und die Eltern darüber informiert werden, wie wichtig es ist, dass sie das Zähneputzen der Kinder fördern und die Zähne ihrer Kinder nach dem Abendessen nachputzen, bis diese in einem Alter sind, in dem sie die Schreibschrift erlernen. Die Zertifizierung ist seit 2014 jährlich möglich. Inzwischen hat fast ein Fünftel aller Kindertageseinrichtungen im Main-Kinzig-Kreis (46 von 238) das Zertifikat „Rundum mundgesund“ erhalten.

Erstmals zertifiziert wurden im Jahr 2020 folgende Einrichtungen:

• Kita des BWMK „Regenbogenland, Linsengericht-Altenhaßlau

• Städtiusche Kindertagesstätte Dresdener Straße, Hanau

• Städtische Kindertagesstätte Wolfgang, Hanau

• Gemeindeeigener Kindergarten „Zwergenstübchen“, Birstein-Lichenroth

• Krippe „Nidderstrolche“, Schöneck-Büdesheim

Bereits zum wiederholten Male erhielten folgende Einrichtungen eine Zertifizierung:

• Krippe Honigbienchen, Erlensee

• Städtische Kindertagesstätte „Alice-Salomon“, Hanau

• Integrative Kindertagesstätte „Zauberwald“, Maintal-Dörnigheim

• Gemeindeeigene Kindertagesstätte „Die Hasselbachzwerge“, Linsengericht-Altenhaßlau

Alle drei Jahre erfolgt eine erneute Überprüfung der zertifizierten Einrichtungen. Die Kriterien für eine Zertifizierung werden im Rahmen der Reihenuntersuchung (Zahnkontrolle) und den Prophylaxemaßnahmen durch die Zahnärztin des Zahnärztlichen Dienstes und den Prophylaxemitarbeiterinnen des Arbeitskreises Jugendzahnpflege überprüft.

Gesunde Kinderzähne sind ein wichtiges Thema im Main-Kinzig-Kreis. Kindergärten, Kindertagesstätten und Krippen können sich vom Arbeitskreis Jugendzahnpflege zertifizieren lassen, wenn sie die Zahngesundheit der Kinder aktiv fördern. Zuletzt haben neun Einrichtungen dieses Zertifikat erhalten.

„Basis für eine Zertifizierung ist das hessische Konzept der Gruppenprophylaxe ‚Fünf Sterne für gesunde Zähne‘“, erläutert Dr. Wolfgang Lenz, Leiter des Amts für Gesundheit und Gefahrenabwehr. „Wichtig ist das Zähneputzen der Kinder nach dem Frühstück und nach dem Abendessen. Vormittags wird nur zuckerfrei gegessen und bei Süßigkeiten nachmittags Maß gehalten. Zwei Mal jährlich sollte eine zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung stattfinden“, erläutert Dr. Lenz. Hintergrund ist, dass den Zähnen, solange nichts Süßes gegessen wird, durch den Speichel Mineralien zugefügt werden. Je nachdem, wie viel und wie oft man Süßes isst, bildet sich auf den Zähnen ein Belag, der ihnen nach einiger Zeit Mineralien entzieht. Die Fluoride in der Zahnpasta helfen nicht nur gegen Karies, sondern tragen auch dazu bei, dass die Zähne schneller wieder Mineralien aufnehmen können.

„Idealerweise gibt man seinen Zähnen pro Tag 16 Stunden Gelegenheit, sich vom Zuckerkonsum zu erholen, also nach dem Frühstück sowie bei Kindern während einer langen Nachtruhe, bei der ab dem Abendessen nichts Süßes mehr gegessen wird“, empfiehlt Dr. Gunda Adolphi, Geschäftsführerin des Arbeitskreises Jugendzahnpflege und Sachgebietsleiterin des Zahnärztlichen Dienstes. Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler betont: „Uns ist sehr daran gelegen, dass sich unsere Kinder schon im jungen Alter an die Pflege ihrer Zähne gewöhnen und ein gesundes Frühstück kennenlernen. Unsere Besuche in den Schulen runden die Vorsorge ab und legen schon frühzeitig den Grundstein dafür, dass Kinder auch in späteren Jahren ein Gefühl dafür bekommen, welche Lebensmittel ihnen und ihren Zähnen gut tun.“

Weitere notwendige Zertifizierungsbedingungen sind, dass die Kinder in den Einrichtungen Wasser oder ungesüßten Tee trinken, die Leitung sowie die pädagogischen Fachkräfte im Fünf-Sterne-Konzept der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege geschult sind und die Eltern darüber informiert werden, wie wichtig es ist, dass sie das Zähneputzen der Kinder fördern und die Zähne ihrer Kinder nach dem Abendessen nachputzen, bis diese in einem Alter sind, in dem sie die Schreibschrift erlernen. Die Zertifizierung ist seit 2014 jährlich möglich. Inzwischen hat fast ein Fünftel aller Kindertageseinrichtungen im Main-Kinzig-Kreis (46 von 238) das Zertifikat „Rundum mundgesund“ erhalten.

Erstmals zertifiziert wurden im Jahr 2020 folgende Einrichtungen:

• Kita des BWMK „Regenbogenland, Linsengericht-Altenhaßlau

• Städtiusche Kindertagesstätte Dresdener Straße, Hanau

• Städtische Kindertagesstätte Wolfgang, Hanau

• Gemeindeeigener Kindergarten „Zwergenstübchen“, Birstein-Lichenroth

• Krippe „Nidderstrolche“, Schöneck-Büdesheim

Bereits zum wiederholten Male erhielten folgende Einrichtungen eine Zertifizierung:

• Krippe Honigbienchen, Erlensee

• Städtische Kindertagesstätte „Alice-Salomon“, Hanau

• Integrative Kindertagesstätte „Zauberwald“, Maintal-Dörnigheim

• Gemeindeeigene Kindertagesstätte „Die Hasselbachzwerge“, Linsengericht-Altenhaßlau

Alle drei Jahre erfolgt eine erneute Überprüfung der zertifizierten Einrichtungen. Die Kriterien für eine Zertifizierung werden im Rahmen der Reihenuntersuchung (Zahnkontrolle) und den Prophylaxemaßnahmen durch die Zahnärztin des Zahnärztlichen Dienstes und den Prophylaxemitarbeiterinnen des Arbeitskreises Jugendzahnpflege überprüft.