„Gute und verlässliche Kinderbetreuung ist eine Herausforderung für die Zukunft“

pm-img
Landrat Thorsten Stolz (von links) überbrachte die Baugenehmigung für die neue und größere Kita der katholischen Kirchengemeinde St. Klara und Franziskus in Großkrotzenburg an Martin Palzer (katholische Kirchengemeinde), Dechant, Pfarrer und Pfarradministrator Andreas Weber, und Bürgermeister Thorsten Bauroth.

10.03.2021. - Um den gestiegenen Bedarf an Kinderbetreuung in Großkrotzenburg decken zu können, baut die katholische Kirchengemeinde St. Klara und Franziskus für 5,4 Millionen Euro eine neue Kindertagesstätte und vergrößert dabei die Gruppengröße von bislang vier auf sechs Gruppen. Landrat Thorsten Stolz überbrachte die Baugenehmigung an der Baustelle im Beisein von Bürgermeister Thorsten Bauroth an Dechant Pfarrer Andreas Weber und erklärte: „Der Bau einer neuen Kita ist ein starkes Zeichen für die Menschen, die in dieser Kommune leben und arbeiten. Denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist heute wichtiger denn je. Der Bedarf an guten und verlässlichen Kinderbetreuungsangeboten wächst im Main-Kinzig-Kreis immer mehr. Deshalb freue ich mich, dass Großkrotzenburg diese Herausforderung der Zukunft annimmt und signalisiert: Kinder sind willkommen.“

Gleichwohl erinnerte der Landrat daran, dass Bund und Land die Kommunen bei den hohen Folgekosten, die nach dem Neubau zu stemmen sind, nicht allein lassen dürfe. „Die Kita-Neubauten zu bezuschussen, ist gut und richtig von Bund und Land, jedoch entstehen in den Folgejahren hohe Kosten für Personal und Betrieb“, erinnerte Landrat Thorsten Stolz.

Für den Kitaneubau übernimmt die katholische Kirchengemeinde St. Klara und Franziskus die Bauherrschaft und bleibt Kita-Trägerin. Das Grundstück hat die Gemeinde Großkrotzenburg unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Nach Ablauf von 15 Jahren geht das Gebäude auf die Kommune über. Der zweigeschossige Neubau entsteht auf einer Grundstücksfläche von 3200 Quadratmetern und wird den Kindern reichlich Platz zum Spielen und Toben im Außenbereich bieten. Die katholische Kirchengemeinde betreibt seit den 70er Jahren einen Kindergarten in der Ludwig-Uhland-Straße, dieser ist jedoch baulich in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den heutigen pädagogischen und räumlichen Anforderungen an eine moderne Kindertagesstätte. Im Neubau sollen dann ab Frühjahr 2022 rund 100 Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren betreut werden. Hierfür werden drei U3-Gruppen und drei Ü3-Gruppen entstehen.