Online-Portal zur Beteiligung am Radverkehrskonzept wird freigeschaltet

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19.02.2021. - Der Main-Kinzig-Kreis möchte den Radverkehr weiter fördern und hat deshalb das entsprechend spezialisierte Planungsbüro Radverkehr-Konzept (RV-K) aus Frankfurt für die Erarbeitung einer kreisweiten Planungsgrundlage beauftragt. Vor allem Alltagsradverbindungen zwischen den Städten und Gemeinden des Landkreises und die Verbindungen in die benachbarten Landkreise sollen verbessert werden.

Bei der Erstellung des Radverkehrskonzeptes setzt der Main-Kinzig-Kreis auch ganz wesentlich auf das Mitwirken der Bürgerinnen und Bürger als „beteiligte Experten“. Denn als Nutzerinnen und Nutzer der Radwege wissen diese am besten, wo Gefahrenstellen für den Radverkehr liegen, wo es schlecht zu befahrende Streckenabschnitte gibt und wo geeignete Verbindungen komplett fehlen. Dafür wird in den kommenden Tagen eigens die Internetplattform www.mkk.de/radverkehr.html eingerichtet.

Hier findet sich dann auch der Zugang zu der digitalen Bürgerbeteiligung, die ab dem 26. Februar aktiv sein wird. Vier Wochen lang können hier alle interessierten und fachkundigen Personen ihre Vorschläge, Ideen oder Anregungen in eine interaktive Karte einzeichnen und kommentieren. Die Meldungen fließen direkt in den Planungsprozess mit ein. Grundsatz bei dieser webbasierten und bereits bewährten Bürgerbeteiligung ist eine nutzerfreundliche und einfache Bedienung. So können die Bedürfnisse unterschiedlicher Radfahrertypen unmittelbar in den Prozess einfließen und zum Beispiel auch solche Problemstellen berücksichtigt werden, die nur bei bestimmten Witterungen oder Tageszeiten auftreten.

„Je mehr Menschen konstruktiv mitwirken, desto besser für das Gesamtprojekt“, sagt dazu Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, der die Bürgerbeteiligung am Donnerstag, 25. Februar, 19 Uhr offiziell starten wird. Der Zugang zu dieser öffentlichen Videokonferenz wird dann direkt über die Homepage des Main-Kinzig-Kreises (www.mkk.de) möglich sein.

Zum Abschluss des Jahres 2021 sollen die bis dahin abgestimmten Vorschläge zur Verbesserung der Radfahrbedingungen sowie ein erläuternder Abschlussbericht vorliegen. Die Ergebnisse werden dann ebenfalls im Internet für alle interessierten Personen abzurufen sein. Die Umsetzung der vorrangigen Maßnahmen soll anschließend beginnen.