Mensa-Neubau in Maintal ein Meilenstein und eine Investition in die Zukunft

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Mit dem ersten Spatenstich gaben sie den offiziellen Startschuss für den Mensa-Neubau an der Werner-von-Siemens-Schule in Maintal. Der Main-Kinzig-Kreis investiert hierfür 4,5 Millionen Euro. Unser Bild zeigt (von links): Ursule Conen (Kreistag), Architektin Christine Haase vom Architekturbüro Kurt Müller, Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann, Schulleiterin Sabine Scholz-Buchanan, Erich Albrecht (Kreisausschuss) sowie Natascha Dümler (Vorsitzende Elternbeirat).

17.11.2020. - Bagger und Kran haben in der Werner-von-Siemens-Schule im Maintaler Stadtteil Dörnigheim ihre Arbeit aufgenommen. Mit dem ersten Spatenstich haben nun die Bauarbeiten für die neue Mensa der Grund-, Haupt- und Realschule begonnen. „Der Bau der von der Schulgemeinde langersehnten Mensa ist ein Meilenstein und ein Bekenntnis des Main-Kinzig-Kreises zum Schulstandort Maintal“, sagte Kreisbeigeordner und Schuldezernent Winfried Ottmann. „In der Werner-von-Siemens-Schule stehen die Zeichen auf Wachstum, da ist es nur folgerichtig, nun in ein Gebäude zu investieren, in dem die Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte und andere Mitarbeitende der Schule, gemeinsam essen können. Die Mensa soll dabei auch ein Treffpunkt sein, um abseits des Unterrichts im Klassenzimmer eine Möglichkeit zum Entspannen zu haben“, sagte Winfried Ottmann im Beisein von Mitgliedern des Kreisausschusses, des Kreistages, des Amtes für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung des Main-Kinzig-Kreises, sowie Schulleiterin Sabine Scholz-Buchanan, Lehrkräften und Vertretern des Elternbeirats.

Die neue Mensa werde sich dadurch auszeichnen, dass sie multifunktional nutzbar sei, das bedeutet, dass sie mit einer Bühne ausgestattet wird und dort künftig zum Beispiel auch schulische Theateraufführungen möglich sind. Wie Winfried Ottmann betonte, habe der Main-Kinzig-Kreis in den vergangenen Jahren mit 11 Millionen Euro kräftig in den Schulbau in Maintal investiert. Seit 2011 läuft die brandschutztechnische Sanierung, die in verschiedenen Bauabschnitten unterteilt ist, um den laufenden Schulbetrieb möglichst wenig zu stören. Hierfür wurden auch Klassen in Mietcontaineranlagen verlegt, um die Obergeschosse neu strukturieren und im Bereich Brandschutz auf den aktuellen Stand zu bringen. Parallel dazu wurde in der Sporthalle die Akustik verbessert.

„Da die Anzahl der Schülerinnen und Schüler immer größer wurde und auch die Anforderungen im Ganztagsbereich gestiegen sind, wurden 2018 die Planungen für die Mensa an die neuen Anforderungen angepasst“, sagte Winfried Ottmann. In den Bau der Mensa investiert der Main-Kinzig-Kreis 4,5 Millionen Euro. Zum mittlerweile sechsten Bauabschnitt gehören auch Bauarbeiten im Erdgeschoss des bestehenden Schulgebäudes. Hier wird ein Teil entkernt und umgebaut sowie eine eingeschossige Mensa mit einem Speisesaal, Küche und Nebenräumen errichtet. Dort finden maximal 199 Personen Platz. Im Außenbereich der Mensa soll ein Terrassenbereich entstehen. Die Mensa wird über ein Foyer an den Altbau angegliedert.

Schulleiterin Sabine Scholz-Buchanan bedankte sich beim Main-Kinzig-Kreis für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung und zeigte sich erleichtert darüber, dass es jetzt losgeht und sich der Wunsch nach einer Mensa erfüllt. Denn die Schule habe innerhalb von elf Jahren fast 300 Schülerinnen und Schüler neu hinzubekommen und zahlreiche neue Aufgaben zu bewältigen, dazu gehöre die Ganztagsbetreuung, Inklusion, Intensivklassen, aber auch die Teilnahme am Pakt für den Nachmittag. Da komme das neue Raumangebot gerade recht. Der Neubau werde auch dazu beitragen, den Schulalltag in einer ansprechenden Umgebung zu entzerren und sei eine Unterstützung bei der Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags.

Damit die Schule während der Corona-Pandemie auch auf Distanzunterricht umstellen kann, hat der Main-Kinzig-Kreis 118 Tablets zur Verfügung gestellt. Diese sollen in einem Verleihsystem solchen Schülerinnen und Schülern zur Nutzung überlassen werden, die zu Hause nicht über geeignete mobile Geräte verfügen.

In weiteren Bauabschnitten sollen Gebäude für den Ganztags- und Grundschulbereich errichtet werden. Auch die Sanierung der Verwaltung und der Schülerbücherei ist geplant. „Wir haben zwar noch ein gutes Stück Arbeit vor uns, bis die Sanierung an der Werner-von-Siemens-Schule abgeschlossen ist, befinden uns aber auf einem guten Weg und tragen mit diesen Investitionen dazu bei, den Standort Maintal attraktiver und zukunftssicher zu machen“, betonte Winfried Ottmann.