Reger Austausch im neuen „Netzwerk Demenz“

pm-img

16. Oktober 2020. - Die Gründung eines breit aufgestellten „Netzwerks Demenz“ steht am Mittwoch, 21. Oktober, von 10.15 bis 15 Uhr im Mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der die Abteilung Leben im Alter des Amtes für soziale Förderung und Teilhabe beim Main-Kinzig-Kreis einlädt.

Ziel des Netzwerks Demenz ist es, in gewachsenen Strukturen und im Austausch mit langjährig bestehenden Netzwerken der Region, mit Wohlfahrtsverbänden, kirchlichen und freien Trägern, den unterschiedlichsten Einrichtungen und vielen weiteren Akteuren zielgerichtet für und gemeinsam mit Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zusammen zu arbeiten. Viele der anwesenden Anbieter, Akteure und Einrichtungen der Region kennen sich bereits und es bestehen an einigen Stellen etablierte Kooperationen und Erfahrungsaustausche einzelner Partner. Ein durch ein Netzwerk geförderter, regelmäßiger Austausch möglichst aller Akteure soll dazu beitragen, das gegenseitige Verständnis zu fördern und die Zusammenarbeit zu verbessern. Die regelmäßigen Treffen sind auch dazu gedacht, gemeinsame Projekte zu entwickeln und Partnerschaften zu stärken.

„Ein wichtiges Anliegen ist es, Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen miteinander ins Gespräch zu bringen, um gemeinsam mit den Menschen, die an Demenz erkrankt sind, aktive Lebenswelten zu entwickeln, bestehende Projekte zu unterstützen, aber auch weitere Versorgungsideen für die Region umzusetzen“, erklärt Irmhild Neidhardt, Leiterin der Abteilung Leben im Alter des Amtes für soziale Förderung und Teilhabe.

Das Treffen bietet Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen und zum Gedankenaustausch darüber, welche Erwartungen an das Netzwerk gestellt werden. Geplant sind neben dem fachlichen Austausch auch Vortragsreihen und Fachtage, ebenso sind Schulungen von Demenzlotsen und Demenzlotsinnen vorgesehen sowie von Mitarbeitenden von Arztpraxen.

Ort der Auftaktveranstaltung am 21. Oktober ist die Stadthalle in Schlüchtern. Einlass ist um 9.30 Uhr. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Zahl der Plätze, die für das erste Treffen zur Verfügung stehen, begrenzt. Anmeldungen nimmt Marion Satzinger unter Telefon (06051) 8548114 entgegen, E-Mail: marion.satzinger@mkk.de.