Sport in Corona-Zeiten: Main-Kinzig-Kreis trifft sich mit Sportkreis

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7. Oktober 2020. - Die Kreisspitze hat sich mit dem Vorstand des Sportkreises Main-Kinzig über die Situation der Sportvereine in Corona-Zeiten unterhalten. Für die Ehrenamtlichen stelle die Einhaltung der Hygienekonzepte einen Kraftakt dar, den diese aber trotz des Zusatzaufwands mit Überzeugung und im Interesse ihres Sports umsetzten, erklärte der Sportkreis um den Vorsitzenden Stefan Bahn. Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler bedankten sich beim Sportkreis, dass genau dieses Engagement „vieles im sportlichen und kulturellen Bereich seit geraumer Zeit schon wieder möglich macht und gleichzeitig die Ausbreitung des Virus verhindern hilft“.

Konkret vereinbarten der Main-Kinzig-Kreis und der Sportkreis, bei der Übersetzung von Verordnungen und Vorgaben für die Vereine noch einmal helfend tätig zu werden. „Wir erhalten von Bürgerinnen und Bürgern auch schon mal die Rückmeldung, dass sich in den vergangenen Monaten so vieles verändert habe und man leicht den Überblick verliert. Es ist in der Tat viel geschehen, das soll aber nicht dazu führen, dass Ehrenamtliche die Lust verlieren oder resignieren. Insofern macht es Sinn, den Draht zu den Vereinen zu stärken“, erklärte Landrat Thorsten Stolz nach dem Gespräch.

Stefan Bahn machte deutlich, dass es „in diesen unruhigen Zeiten besonders wichtig ist, einen Anlaufpunkt zu haben, wo man sich wohl fühlt und seinem gemeinsamen Hobby nachgehen kann“: „Wenn auch momentan alles mit ziemlich vielen Hürden und Auflagen verbunden ist, die sehr wichtig sind, so gibt das Hobby aber letztendlich das Gefühl der Zusammengehörigkeit.“ Man sitze in einem Boot, von daher bat Stefan Bahn die Vereine noch einmal nachdrücklich, weiterhin besonnen und aufmerksam mit der Situation umzugehen.

Bisher habe sich der Bereich Sport nicht als Hotspot dargestellt, berichtete Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. „Dem Gesundheitsamt sind bisher keine Übertragungen des Virus bekannt, die auf dem Feld, auf dem Platz, auf der Strecke oder wo auch immer während des Wettkampfs stattgefunden hätten. Worauf aber alle Beteiligten weiterhin gezielt achten müssen, ist das Davor und Danach, also das Zusammensein in engen Räumlichkeiten und das Beisammensein nach dem Wettkampf. Hier müssen die Hygieneregeln weiter streng beachtet werden, denn sonst ist am Ende eben auch der Sport selbst wieder schnell beeinträchtigt“, sagte die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.