Chancen der Digitalisierung im Wettbewerb nutzen

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Daniela Schröter, Leitung Marketing & Vertrieb, Geschäftsführer Stefan Grasmück, Wirtschaftsreferent Walter Dressbach und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann.

23. September. - Klein ging es los für die Ronneburger Firma Grasmück Insektenschutzsysteme, als sie vor mehr als 20 Jahren auf dem eigenen Grundstück ihren Produktionsbetrieb eröffnete. „Wenn man sich nun die Reichweite der Firma anschaut und die Entwicklung des Unternehmens, dann ist das beachtenswert und ein Beispiel der Stärke unserer mittelständischen Unternehmer“, sagte Kreisbeigeordneter und Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann bei einem Besuch.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Stefan Grasmück und Marketingleiterin Daniela Schröter stand zunächst die Firmengeschichte im Mittelpunkt. 1992 hatte Heinrich Grasmück die Firma in der Garage eines Baustoffhandels gegründet und nahm seinerzeit den Generalvertrieb und die Produkte der Firma Neher in seine Produktion auf. 1998 gründeten dann die Söhne Stefan und Lutz Grasmück die gleichnamige Insektenschutzsysteme GmbH. Sie produziert und vertreibt Insektenschutzgitter für Fenster, Türen und Lichtschächte in Maßanfertigung. Gemeinsam mit einem wachsenden Markt für Insektenschutzsysteme wuchs auch das Unternehmen entsprechend stark.

2001 erfolgte der erste Ausbau der Produktionsflächen auf 300 Quadratmeter mitsamt Modernisierung der Maschinen, 2004 begannen die Planungen des Neubaus am heutigen Standort an der Herrnwiese. Bis 2015 erweiterten sich die Grasmück Insektenschutzsysteme zwei weitere Male, heute wird auf 700 Quadratmetern produziert, den Bürotrakt noch nicht eingerechnet. Parallel dazu wurden die Produktionsprozesse zunehmend digitaler: Alle Produkte tragen einen Code und für die Fachhändler gibt es eine hauseigene App. Für den von der Breitband Main-Kinzig kostenlos angebotenen Glasfaseranschluss hat sich die Firma bereits ebenfalls angemeldet.

„Die Expansion und Entwicklung hin zu einer bundesweiten Topmarke in den vergangenen Jahren ging stets mit der Treue zur Region einher, trotz notwendiger Umzüge. Dafür darf ich dem gesamten Team meinen Dank aussprechen“, erklärte Ottmann. Insbesondere den Aspekt der fortschreitenden Digitalisierung habe er mit Interesse zur Kenntnis genommen. An diesem Thema werde der Main-Kinzig-Kreis auch künftig mit hohen Einsatz dranbleiben.