Lorz besucht GGG: In der Digitalisierung weiter als andere

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Digitalisierter Deutschunterricht: Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (hintere Reihe rechts) und Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz (mittlere Reihe) lassen sich von Schulleiterin Tina Ruf und ihrem Lehrerteam Beispiele in einer iPad-Klasse zeigen.

27.08.2020. - Digitalisierter Unterricht? In mittlerweile vier iPad-Klassen des Grimmelshausen-Gymnasiums Gelnhausen ist das kein Zukunftsprojekt, sondern der Standard. Das hat Schuldezernent Winfried Ottmann vor wenigen Tagen dem Hessischen Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz zeigen können. „Wir haben im Kreisgebiet eine gute Infrastruktur und unterstützen Schulen, wo wir können, in der Digitalisierung voranzuschreiten. Man kann fast von einem gemeinsamen Lernprozess sprechen, denn wir legen unsere Digitalstrategie zusammen mit den Schulen fest und nehmen die Erkenntnisse für neue Projekte mit“, erläuterte Ottmann.

Minister Lorz hatte in den Tagen nach dem Start in den Regelbetrieb Eindrücke von laufenden Digitalprojekten an Schulen gesammelt, darunter in Gelnhausen. Das Grimmelshausen-Gymnasium sei im Bereich der digitalisierten Bildung „weiter als andere“, begründete er seinen Besuch, bei dem ihn unter anderem der Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber begleitete. In der Tat sei die erste iPad-Klasse, als eines der Digitalisierungsprojekte am GGG, schon vor einem Jahr an den Start gegangen, wie Schulleiterin Tina Ruf den Gästen erläuterte, drei weitere Klassen kamen nun noch dazu.

Wie die Arbeit konkret ausschauen kann, demonstrierten die Klassen den Besucherinnen und Besuchern anhand von Beispielen aus dem Deutschunterricht. Die Schülerinnen und Schüler hatten den Projektauftrag erhalten, zum aktuellen Lernstoff ein Quiz zu erarbeiten. Das lösten sie dann auch gemeinsam, um über die Fragen und Antworten jeweils noch einmal fachlich mit ihrem Lehrer zu sprechen. „Digitale und klassische Lernmethoden gehen harmonisch fließend ineinander über“, bemerkte Kreisbeigeordneter Ottmann. „Dazu braucht es neben den Endgeräten und der Infrastruktur natürlich auch das Engagement aus der Schulgemeinde heraus. All das ist am GGG vorhanden, mit dem wir als Schulträger im hervorragenden Austausch zu Themen der Digitalisierung stehen. Wir schaffen damit optimale Lernbedingungen für die Zukunft.“ Kultusminister Alexander Lorz bestätigte, dass die Digitalisierung das beste Beispiel sei, „dass wir alle an einem Strang ziehen können“.