Neue Spessartspur „Neuseser Fernblick“ eröffnet

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Susanne Simmler, Vorsitzende des Zweckverbands Naturpark hessischer Spessart, eröffnete zusammen mit Fritz Dänner, Geschäftsführer des Naturparks hessischer Spessart und dem Freigerichter Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz die neue Spessartspur „Neuseser Fernblick“.

29. Juli 2020. - Die neue Spessartspur „Neuseser Fernblick“ im Freigerichter Ortsteil Neuses hält, was sie verspricht: Reizvolle Ausblicke, die bis zum Taunus und in den Vogelsberg reichen. Zur Eröffnung der neuen Spazierwanderstrecke trafen sich Susanne Simmler, Vorsitzende des Zweckverbands Naturpark hessischer Spessart, und Fritz Dänner, Geschäftsführer des Naturparks hessischer Spessart, mit dem Bürgermeister von Freigericht, Dr. Albrecht Eitz. „Die Spazierwanderwege bieten insbesondere Familien die Möglichkeit, auf relativ kurzen Strecken die Spessart-Natur zu erleben. Dank Fritz Dänner und seinem engagierten Team haben diese Wanderwege Premiumcharakter. Für jede neue Spessartspur ist viel Vorarbeit notwendig, um die Markierungen und Schilder anzubringen und auch die spätere Pflege der Strecken ist ein wichtiges Qualitäts-Merkmal der Spessartspuren“, erklärte Susanne Simmler. Der Anspruch ist klar formuliert: Die Strecken sind so gut markiert, dass auf Smartphone und Wanderkarte verzichtet werden kann. Zudem sind die Wege so gewählt, dass sie die landschaftlichen Besonderheiten des Spessarts hervorheben - auf Wegen, die besonders angenehm zu gehen sind. „Beim Neuseser Fernblick ist das besonders gut gelungen“, sagte Fritz Dänner. So soll der „Neuseser Fernblick“ vom Deutschen Wanderinstitut zertifiziert werden. Dieses Gütesiegel ist der krönende Abschluss einer langwierigen Zeit der Vorbereitung. Denn im Hintergrund müssen neben den Markierungsarbeiten auch Karten digitialisiert werden. So sind von den mehr als 40 angedachten Strecken bereits gut die Hälfte fertig und erfreuen sich großer Beliebtheit.

„Der Neuseser Fernblick bietet den Spazierwander-Gästen besonders schöne Glücksmomente“, fügte der Bürgermeister hinzu. Denn genau das ist das Motto der Spessartspuren: den Glücksmoment Spazierwandern erleben. So gehört der „Neuseser Fernblick“ mit seinen 6,2 Kilometern Länge zu den kürzeren Spazierwanderwegen, ist aber landschaftlich besonders abwechslungsreich. Vom Parkplatz Fernblick geht es mit dem Spessartbogen bergab, vorbei an der alten Rodfeldeiche ins Tal. Die Spessartspur führt an Waldrändern vorbei, über sanft steigende Pfade und schließlich durch den Wald, wo die Spur den Weitwanderweg Spessartbogen trifft. „Nach und nach wird jede Gemeinde im Naturpark über attraktive Wanderwege verfügen. Damit wird das touristische Angebot im Spessart nachhaltig aufgewertet. Davon profitieren nicht nur die Spazierwanderer selbst, sondern auch Gastronomie und Hotellerie“, erklärte Susanne Simmler. Die Spuren sind mit Bedacht so angelegt, dass die Wirtshäuser im Spessart gut erreichbar sind. „Denn wer wandert, will auch gern einkehren und den Spessart nicht nur landschaftlich kennenlernen, sondern auch kulinarisch“, sagte Susanne Simmler.

Das Spazierwandern ist ein Förderprojekt bei Spessart regional und wird von der europäischen Gemeinschaft gefördert. Mehr zu den einzelnen Spuren, Fährten und dem Weitwanderweg Spessartbogen finden Interessierte auf der Seite des Naturparks hessischer Spessart unter www.naturpark-hessischer-spessart.de. Dort können auch Flyer für jeden Wanderweg heruntergeladen werden. Diese Flyer sind auch in der Geschäftsstelle des Naturparks hessischer Spessart in der Georg-Hartmann-Straße 5-7 in Jossgrund-Burgjoß erhältlich, sowie im dortigen „Spessart-Schaufenster“. Auch die Kommunen haben Flyer zum Verteilen erhalten.