Kreis unterstützt Waldkindergarten in Eidengesäß

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Zuschuss für „den Kindergarten mit dem schönsten Ausblick“: Landrat Thorsten Stolz (Zweiter von links) überreichte einen Förderung aus dem Kreisausgleichsstock an Bürgermeister Albert Ungermann (rechts daneben), unter anderem im Beisein der Kita-Leiterin Berit Zeber (vordere Reihe rechts).

10.07.2020. - Der Main-Kinzig-Kreis stärkt den Waldkindergarten Eidengesäß durch einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro. Landrat Thorsten Stolz hat Linsengerichts Bürgermeister Albert Ungermann einen entsprechenden Zuwendungsbescheid übergeben. „Der Kreis unterstützt die Träger- und Angebotsvielfalt in der Kinderbetreuung. Denn damit werden wir den verschiedenen Wünschen und Bedarfen der Familien gerecht“, erklärte er bei einem Besuch auf dem Gelände am Waldrand von Eidengesäß.

Landrat Stolz lobte dabei das Konzept, das auf Erleben und Begreifen in der Natur setze. „In Corona-Zeiten wissen wir zu schätzen, was es heißt, sich frei bewegen zu können, was es auch für Kinder bedeutet, sich austoben und ohne Beschränkungen miteinander spielen zu können“, sagte Stolz. Waldkindergärten erfreuten sich aber schon seit Längerem wachsender Beliebtheit.

Das konnten auch Bürgermeister Albert Ungermann und Kita-Leiterin Berit Zeber bestätigen. Die Plätze in Eidengesäß sind ausgebucht, für das nächste Betreuungsjahr lag die Nachfrage über der Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze. „Außerdem ist das hier der Kindergarten mit dem schönsten Ausblick“, merkte Berit Zeber mit einem Augenzwinkern an, liegt doch das Gelände am Hang mit weiter Sicht über Eidengesäß und darüber hinaus.

Auf die hohe Nachfrage nach Plätzen haben die Gemeinde und der Träger bereits reagiert und im Laufe des zu Ende gehenden Betreuungsjahrs weitere Raummodule auf dem Gelände untergebracht, wie Bürgermeister Ungermann erklärte. Landrat Thorsten Stolz bekräftigte die Notwendigkeit aus einem weiteren Grund. „Der Trend hält an, dass sich junge Familien im Umland von Frankfurt niederlassen, und zwar in einem immer größeren Radius, von dem Linsengericht längst erfasst ist, bis weit hinein in den Ostkreis. Darauf muss am Ende auch eine Gemeinde mit zusätzlicher Infrastruktur und Betreuungsplätzen reagieren“, so Stolz.