Grundschule Vollmerz mit neuem Dach und neuer Fassade

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Die Grundschule in Vollmerz präsentiert sich mit neuem Dach und frisch gestrichener Fassade. Der Main-Kinzig-Kreis hat in die Sanierung 190.000 Euro investiert.

6. Juli 2020. - Die Dachsanierung an der Grundschule in Schlüchterner Stadtteil Vollmerz ist abgeschlossen. Von April bis Juni dauerten die Bauarbeiten an, die im laufenden Betrieb in Absprache und in Kooperation mit der Schulleiterin Sabine Jahn vorgenommen wurden. „Der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger hat 190.000 Euro investiert. Das Geld ist gut angelegt und ein Bekenntnis zur modernen Dorfschule, in der die Jungen und Mädchen die Möglichkeit haben, in persönlicher Atmosphäre in kleinen Gruppen zu lernen - unweit ihres Zuhauses“, sagte Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann. Nachdem die alten Sannerzer Biberschwanzziegel im Laufe der Jahrzehnte undicht geworden waren, mussten diese durch neue Tondachziegel ersetzt werden, da sie überdies drohten, bei Sturm vom Dach zu fallen. Im Zuge der Bauarbeiten wurden auch die nicht mehr benötigen Dachgauben zurückgebaut und durch einfache Dachflächenfenster ersetzt. Das Dach wurde neu gedämmt und frisch eingedeckt. Hinzu kamen neue Rinnen und Fallrohre sowie ein neuer Blitzschutz. Das Gerüst wurde dazu verwendet, das gesamte Gebäude zu streichen. Außerdem wurde der Name der Schule auf der Eingangsseite angebracht. „Jetzt passt das Äußere der Schule zu der modernen Ausstattung im Inneren“, sagte Winfried Ottmann. Denn die Schule arbeitet längst mit Computern und Tablets im Unterricht und hat hier eigene Lernkonzepte entwickelt.

Die Digitalisierung des Schulbetriebs liegt dem Kreisbeigeordneten am Herzen. „Gerade während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig die digitale Vernetzung und vor allen Dingen auch ein schneller Internetanschluss für unsere Bildungseinrichtungen sind. Der Main-Kinzig-Kreis hat in diesem Bereich anders als viele andere Landkreise alle seine Schulstandorte bereits seit vergangenem Sommer mit einem schnellen Internetzugang ausgestattet. Jetzt prüfen wir, wie viele Kinder noch nicht die Möglichkeit haben, mit einem Tablet oder Computer von zu Hause aus zu arbeiten“, erklärte Ottmann. In Zeiten von Corona komme dem Unterricht zu Hause eine größere Bedeutung zu, als dies bislang der Fall gewesen sei. Hier gehe es darum, gute Wege zu finden und vor allem auch technische Möglichkeiten zu schaffen, mit denen Lehrkräfte und Kinder gut arbeiten können.