Zulassungsstellen arbeiten weiterhin mit Terminvergaben

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In den Zulassungsstellen des Kreises wird weiterhin auf Terminvergaben gesetzt, um sicherzustellen, dass notwendige Abstände zwischen den Besucherinnen und Besuchern eingehalten werden können.

15.06.2020. - In den Zulassungsstellen des Main-Kinzig-Kreises in Hanau und Linsengericht sind weiterhin die Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beachten. Daher gibt es bei einigen Vorgängen organisatorische Vorgaben, um die Kontakte zu reduzieren und Menschenansammlungen zu vermeiden. Das betrifft unter anderem die Neu- und Wiederzulassungen sowie Halterwechsel. Hier muss ein Termin vereinbart und mit einer Wartezeit von bis zu zweieinhalb Wochen gerechnet werden. Die Zulassungsstelle in Schlüchtern wird aufgrund der räumlichen und personellen Situation frühestens wieder im September öffnen können.

Der überwiegende Teil der Aufgaben der Zulassungsstellen kann aber bereits wieder kurzfristig im Tagesgeschäft abgewickelt werden. Das sind zum Beispiel Außerbetriebsetzungen, Kurzzeitkennzeichen, Adressänderung innerhalb des Main-Kinzig-Kreises sowie Neuausstellungen nach Verlust oder Diebstahl. „Die vor Wochen eingeführten Regelungen haben sich in der jetzigen Situation bewährt, sorgen für Planungssicherheit und dienen zuvorderst der Gesundheit aller Beteiligten. Zudem erledigen die Kolleginnen und Kollegen mehr als zwei Drittel aller Vorgänge entweder am gleichen Tag oder nach spätestens zwei Arbeitstagen“, beschreibt die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler die aktuelle Situation.

Sie dankt den Bürgerinnen und Bürgern für das bisher gezeigte Verständnis und die konstruktive Mitwirkung. „Auch wenn sich die Situation etwas entspannt hat, sind wir weiterhin auf ein Miteinander angewiesen“, macht sie deutlich. Aufgrund der unverzichtbaren vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus werden auch in den Zulassungsstellen die derzeit bekannten Einschränkungen weiterhin noch aufrechterhalten. Auch sind durch den eingeschränkten Betrieb, der jedoch anders als in anderen Landkreisen nicht eingestellt worden war, verständlicherweise viele Dienste nicht ausgeführt worden, was nun wiederum zu einem erhöhten Aufkommen und damit auch Wartezeiten führen kann. „Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit Hochdruck an der Bearbeitung der Vorgänge“, betont Simmler.

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich vor dem Besuch der Zulassungsstelle auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises zu dem entsprechenden Thema zu informieren. Eine Kontaktaufnahme ist jederzeit möglich per Mail über zulassung@mkk.de. Die Verwaltung bearbeitet diese Anfragen sehr zeitnah. Empfohlen werden kann auch weiterhin die Nutzung von sogenannten Zulassungsdiensten, die bereits eine erste Prüfung der Unterlagen vornehmen und auf einen Schlag mehrere Vorgänge einreichen können.

Wie die Erste Kreisbeigeordnete betont, dienen die geschilderten Regelungen zum Schutz aller Beteiligten und zur bestmöglichen Organisation der Dienstleistungen. „Die Beschäftigten der Zulassungsstellen setzen sich täglich für eine zuverlässige und schnelle Erledigung der Aufgaben ein, aber die derzeitige Situation erfordert besondere Maßnahmen“, erklärt sie. Die Konzepte werden immer wieder überprüft und angepasst soweit es die veränderte Lage und die gesetzlichen Bestimmungen ermöglichen.