Freude über Spende von 6000 Mund-Nasen-Schutz

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Landrat Thorsten Stolz (rechts) freut sich über den Mund-Nasen-Schutz, der als Spende überall da ankommen wird, wo er gebraucht wird. Bei der Übergabe (vorne links) Daniel Glöckner, (hinten links) Albert Ungermann, Isabell Hofmeister (REWE), Carsten Ullrich und Rainer Lapp, REWE-Markt-Inhaber. Dieser spendet 6000 Mund-Nasen-Schutz an Einrichtungen und Institutionen, die diese gut gebrauchen können. Die Verteilung erfolgt über das Gefahrenabwehrzentrum des Main-Kinzig-Kreises.

11.05.2020. - 6000 Mund-Nasen-Schutz hat REWE-Inhaber Rainer Lapp gespendet. Die Päckchen mit dem Schutzmaterial werden über das Gefahrenabwehrzentrum des Main-Kinzig-Kreises in den Kommunen zur Verfügung gestellt, in denen Rainer Lapp REWE-Märkte betreibt, dazu gehören im Main-Kinzig-Kreis Sinntal, Gelnhausen und Linsengericht. Landrat Thorsten Stolz freute sich sehr über die Aktion. „Eine solche Spende setzt ein wichtiges Zeichen des Zusammenhalts in einer schwierigen Zeit“, sagte Thorsten Stolz im Beisein der Bürgermeister Daniel Glöckner (Gelnhausen), Carsten Ullrich (Sinntal) und Albert Ungermann (Linsengericht) sowie Isabelle Hofmeister, REWE-Marktleiterin in Gelnhausen. Rainer Lapp erklärte, er wolle der Region mit dieser Material-Spende etwas zurückgeben und jene unterstützen, die für andere da sind, auch wenn dies zurzeit nicht immer einfach sei. Hierbei soll der Mund-Nasen-Schutz für mehr Sicherheit und Hygiene in Zeiten von Corona sorgen.

Über das Gefahrenabwehrzentrum des Main-Kinzig-Kreises soll die Schutzausrüstung gepackt und verteilt werden. Die drei Bürgermeister bedankten sich sehr für das Engagement des Unternehmers und versprachen, den Mund-Nasen-Schutz mit Bedacht zu verteilen, damit er dort ankommt, wo er am dringendsten gebraucht wird. Thorsten Stolz, Rainer Lapp und die drei Bürgermeister Daniel Glöckner, Carsten Ullrich und Albert Ungermann nutzten die Gelegenheit und tauschten sich über die Situation in den jeweiligen Kommunen aus. Wie Landrat Thorsten Stolz erläuterte, war es gerade zu Beginn der Corona-Krise ungemein wichtig, dass der Main-Kinzig-Kreis eigene Versorgungswege für Schutzausrüstung und Desinfektion erschließt, um die Infrastruktur am Laufen zu halten. Dazu gehörten auch rund 200 Praxen von niedergelassenen Ärzten im Kreisgebiet, denen wegen fehlender Ausrüstung die Schließung drohte. „Das konnten wir zum Glück verhindern, indem wir zum Teil Material aus eigenen Reservebeständen verteilt haben, um den dringendsten Bedarf zu decken“, sagte Thorsten Stolz. Mittlerweile sehe die Versorgungslage deutlich besser aus. Gleichwohl seien Materialspenden wie die von Rainer Lapp nach wie vor gern gesehen, betonte Landrat Stolz.