Wieder sechs neue Infektionen am Sonntag

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22.03.2020. - Am Sonntag hat das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis weitere sechs Infektionen mit dem Coronavirus aufgenommen. Damit liegt die Gesamtzahl im Main-Kinzig-Kreis jetzt bei 73 positiven Fällen. Auch bei den neuen Patienten konnten die Wege der Ansteckung gut nachvollzogen werden. Damit bewährt sich weiterhin die vom Robert-Koch-Institut favorisierte Strategie, die Infektketten zu verfolgen und zu unterbrechen.

Die jetzt registrierten Fälle kommen aus Bruchköbel, Gelnhausen, Maintal, Rodenbach, Schlüchtern und Sinntal. Weitere Angaben zu den Personen veröffentlicht das Gesundheitsamt nicht. Die betroffenen Personen sollen vor der zum Teil „sehr aufgeheizten Stimmung“ geschützt werden, erklären Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann.

In dem Zusammenhang verweist die Kreisspitze darauf, dass von Seiten des Gesundheitsamtes alles getan wird, um bei bekannten Infektionen die Auflagen zuverlässig durchzusetzen. „Das hat im Main-Kinzig-Kreis auch bisher einwandfrei funktioniert“, bestätigen Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann und danken damit den Betroffenen. Es bestehe also kein Grund, dass Bürgerinnen und Bürger hier in großer Sorge sein müssen oder gar eigene Recherchen anstellen.

Ebenfalls kein Grund zur Sorge besteht bei der medizinischen Notfallversorgung, auch abseits der Coronakrise. „An den Klinikstandorten in Gelnhausen und Hanau gibt es ausreichend Kapazitäten, so dass kein Notfallpatient abgewiesen werden muss“, widerspricht die Kreisspitze einem verbreiteten Gerücht und verweist auf zuverlässige Informationsangebote wie das vom Main-Kinzig-Kreis aufgebaute CoroNetz. Die Krankenhäuser haben in den vergangenen Tagen entsprechende Vorkehrungen getroffen, um auch unter den schwierigen Bedingungen arbeitsfähig zu sein.

In den Krankenhäusern wurden nicht erforderliche Eingriffe verschoben oder reduziert und die ambulante Versorgung intensiviert. „Das Management und die Absprachen funktionieren sehr gut, so dass alle Patenten sicher versorgt werden“, berichtet die Kreisspitze aus der täglichen Sitzung des Verwaltungsstabes. Das Gefahrabwehrzentrum ist hier stets im Bilde über die aktuelle Situation und koordiniert die jeweiligen Einsätze.