Verkehrsdezernent Ottmann dankt RVMK für Unterstützung

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03.02.2020. - Die über 120 Menschen, die am Wochenende zum Schutz vor dem Coronavirus aus China mit einem Bundeswehrflugzeug ausgeflogen wurden, sind sicher am Samstag gelandet. In der Nacht zu Sonntag wurden sie nach umfassender Anamnese nach Germersheim gebracht, unter anderem mit Bussen aus dem Main-Kinzig-Kreis. „Ich danke dem Busunternehmen Regionalverkehr Main-Kinzig und seinen Fahrern, dass sie hier schnell und solidarisch die Maßnahmen unterstützt haben“, erklärte Verkehrsdezernent Winfried Ottmann. Ein entsprechendes Ersuchen des Deutschen Roten Kreuzes hatte die Regionalverkehr Main-Kinzig GmbH (RVMK) am Freitag erreicht. „Das Gesundheitsamt in Frankfurt und auch alle Einsatzkräfte vor Ort haben für strengste Sicherheitsvorkehrungen gesorgt und die eingesetzten Busfahrer geschützt. Wir drücken nun allen Rückkehrern in Germersheim die Daumen, dass sie gesund bleiben beziehungsweise rasch auskuriert sind“, so Ottmann.

Die Busse wurden im Anschluss an die Hinfahrt im rheinland-pfälzischen Germersheim desinfiziert. Oliver Habekost, Geschäftsführer der RVMK, hat am Wochenende den Kontakt zur Bundeswehr und auch den Kollegen vor Ort gehalten. „Die Fahrzeuge sind nicht nur gründlich gereinigt, sondern auch desinfiziert worden. Das war prinzipiell nicht nötig, das haben die Fachmediziner ausdrücklich betont. Aber die Sicherheit unserer Fahrgäste hat hier einfach Vorrang, und von daher haben wir hier einen sehr hohen Hygienestandard angesetzt“, sagte Habekost.

Die Busfahrer selbst wie auch alle Passagiere seien Samstagnacht mit Mundschutz unterwegs gewesen, ein ausreichend großer Abstand zum Fahrer in seiner eingehausten Kabine sei eingehalten worden, berichtete Habekost. Aus Sicht des Gesundheitsamtsleiters des Main-Kinzig-Kreises, Dr. Siegfried Giernat, sind das „äußerst weitreichende Vorkehrungen“, gerade auch die anschließende Desinfektion. „Die Busse können bedenkenlos wieder im Normalbetrieb eingesetzt werden. Auch ohne Desinfektion hätten die Viren nicht lange überlebt. Eine Ansteckungsgefahr besteht nicht“, sagte Giernat.