Schuldezernent spricht Weiss „allergrößten Respekt“ aus

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Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann sprach zur Verabschiedung von Sabine Weiss Worte des Dankes seitens des Main-Kinzig-Kreises.

31.01.2020. - Schuldezernent Winfried Ottmann hat sich bei Sabine Weiss für ihren über 18-jährigen Einsatz als verantwortliche Schulleiterin der Nidderauer Johann-Hinrich-Wichern-Schule bedankt. „Die Leitung einer Schule ist eine Aufgabe, die erfolgreich nur mit dem entsprechenden Talent zu bewältigen ist. Im Laufe der Jahre kommt dann noch die Erfahrung hilfreich dazu“, sagte der Kreisbeigeordnete und würdigte die Leistungen von Sabine Weiss. „Sie haben immer sehr engagiert für ihre Schule argumentiert und gekämpft. Das verdient allergrößten Respekt.“

Im Rahmen einer feierlichen Verabschiedung im Bürgerhaus Ostheim nahmen neben Winfried Ottmann, stellvertretend für den Schulträger Main-Kinzig-Kreis, noch zahlreiche Weggefährten und Prominenz aus dem Schulwesen und der Politik teil. Die große Zahl an Gästen zeige die Wertschätzung für die Arbeit an der Wichernschule und die Lebensleistung von Sabine Weiss, sagte Ottmann.

Sabine Weiss leitete seit dem 12. November 2001 die Johann-Hinrich-Wichern-Schule. Seit 1996 arbeitete sie dort bereits als Sonderschullehrerin. Mit Aufnahme ihrer Leitungsfunktion war Weiss mit dem Aufbau und der Entwicklung der heute in der Schule angegliederten Sprachheilschule beauftragt.

Die Johann-Hinrich-Wichern-Schule ist heute eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen und mit dem Förderschwerpunkt Sprachheilförderung, außerdem regionales Beratungs- und Förderzentrum – mit steigenden Schülerzahlen. Waren es 2001 noch 136 Schülerinnen und Schülern in 13 Klassen, sind es im laufenden Schuljahr schon 234 Kinder in 21 Klassen. Der Main-Kinzig-Kreis trug diesem Wachstum Rechnung, etwa durch eine umfangreiche Sanierung und einen Ausbau im Bereich der Mittagsbetreuung, um den Weg hin zu einer Ganztagsschule zu ebnen.

Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann wünschte Sabine Weiss für die Zeit nach der Schule viel Kraft und mehr Zeit für die Hobbys, wenngleich sie „als Expertin auf ihrem pädagogischen Feld uns zum Glück erhalten bleibt“. Zu den Hobbys zähle nicht zuletzt der heimische Garten, für den er eine schmucke Ergänzung mitgebracht hatte.