Ottmann verabschiedet „Alleskönnerin“ Bettina Roeschen

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Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann hat Bettina Roeschen in den Ruhestand verabschiedet und ihr unter anderem den „Kinzigtaler“ überreicht.

23.01.2020. - Schuldezernent Winfried Ottmann hat der scheidenden Leiterin der Frida-Kahlo-Schule in Bruchköbel, Bettina Roeschen, für ihr jahrzehntelanges Engagement für praktisch bildbare Schülerinnen und Schüler gedankt. „Sie haben sich immer voll und ganz für ihre Schützlinge eingesetzt, für eine moderne Förderschule, für motivierte Kolleginnen und Kollegen, aber eben auch für gesunde Strukturen, die über allem stehen“, sagte der Kreisbeigeordnete.

Bettina Roeschen setze sich für starke Förderschulen ein, die man im Rahmen aller Inklusions-Bemühungen nicht vernachlässigen dürfe. „Damit hat Frau Roeschen bei mir immer ein offenes Ohr gefunden, wie auch bei meinen Vorgängern. Der Main-Kinzig-Kreis hat als Schulträger die Schulgemeinde hier in Bruchköbel sehr gerne dabei unterstützt, die Frida-Kahlo-Schule zu dem zu machen, was sie heute ist: eine moderne Einrichtung und eine kindgerechte Lernstätte für 165 Schülerinnen und Schüler“, so Ottmann.

Roeschen hat rund 18 Jahre lange die Frida-Kahlo-Schule geleitet. Sie war die erste Schulleiterin der 2002 eröffneten Förderschule für praktisch Bildbare. Die Schule war zunächst für 100 Kinder und Jugendliche konzipiert. Schon 2008 musste sie aufgrund der hohen Nachfrage deutlich erweitert werden. Ein Jahr zuvor, 2007, war die Einrichtung auf die Namensgeberin Frida Kahlo getauft worden.

Der Kreisbeigeordnete erklärte, das Schulwesen verliere eine „Alleskönnerin“, die neben der Pädagogik stets auch als Ideengeberin und Motivatorin aufgetreten sei, als Förderin der Schulgemeinschaft. Verbunden mit Dank und den besten Wünschen für den Ruhestand überreichte er ihr zum Abschied Präsente. „Ich weiß, dass Sie mit Ihrem Wohnmobil auf Reisen gehen wollen und ein E-Book auf Ihrem Wunschzettel steht. Mit einem Gutschein für eine solche Bibliothek für die Handtasche beteilige ich mich gerne“, verriet er bei der Übergabe schmunzelnd.