Beste Wünsche für neuen Direktor des Amtsgerichts Gelnhausen

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Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Landrat Thorsten Stolz (rechts) wünschen Andreas Weiß gutes Gelingen als Direktor des Amtsgerichts Gelnhausen.

17.01.2020. - Der neue Direktor des Amtsgerichts Gelnhausen, Andreas Weiß, hat Landrat Thorsten Stolz und der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler im Main-Kinzig-Forum einen Besuch abgestattet. Schon bei dessen Amtsantritt im September hatten sie ein vertiefendes Gespräch vereinbart und nun zu Beginn des neuen Jahres über ihre Arbeit und gemeinsame Themen gesprochen. „Eine starke Gerichtsbarkeit vor Ort mit einem erfahrenen Juristen an der Spitze stärkt das Vertrauen in den Staat und unser Rechtssystem, die beide oft genug öffentlich wie auch in sozialen Medien angefeindet werden“, sagte Landrat Stolz. Thorsten Stolz und Susanne Simmler wünschten Andreas Weiß für dessen Arbeit „gutes Gelingen und allzeit eine glückliche Hand“.

Weiß ist ein Mann der richterlichen Praxis und der Justizverwaltung. Zuletzt war er Strafkammervorsitzender und Vizepräsident beim Landgericht Hanau. Die Rhein-Main-Region bildete aber schon immer das Kerngebiet seiner juristischen Tätigkeit: Studium in Frankfurt, Tätigkeiten in Hanau und Offenbach, 1996 Richter auf Probe beim Amtsgericht Frankfurt, dort 1999 Ernennung zum Richter, Abordnung an das Oberlandesgericht Frankfurt, von 2014 bis August 2019 Vizepräsident des Landgerichts Hanau und nun Direktor des Amtsgerichts Gelnhausen.

Man brauche wirksam arbeitende Säulen im Staat, erklärten Thorsten Stolz und Susanne Simmler, „eine funktionierende und sichtbare Polizei ebenso wie ein zügig durchgreifende, Gerechtigkeit wiederherstellende Justiz“. Daher seien sämtliche Schritte zu begrüßen, die Behörden mit ausreichend Personal und moderner Ausstattung zu versorgen. „Wenn eine besondere Nähe zur Region bei den oberen Instanzen gegeben ist, dann freut uns das natürlich besonders“, sagte Landrat Stolz. Ebenso wichtig sei, dass möglichst viele Akteure und Behörden zusammenarbeiteten, wenn es darum geht, Gewalt und Kriminalität vorzubeugen. „Insofern“, so Susanne Simmler, „freut es mich, dass Andreas Weiß sein Fachwissen auch in unseren Kreispräventionsrat einbringen will.“