Viele Anträge zur Weiterentwicklung des Betreuungsangebots

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Insgesamt könnten es 72 von 99 Schulen sein, die ab dem kommenden Schuljahr eine Nachmittagsbetreuung anbieten.

05.12.2019. - „Immer mehr Schulen gehen mutige und wichtige Schritte hin zu mehr Ganztagsbetreuung“, bewertete Schuldezernent Winfried Ottmann die große Zahl an Schulen aus dem Kreisgebiet positiv, die sich neu für den „Pakt für den Nachmittag“ beziehungsweise die nächste Profilstufe hin zur Ganztagsschule entschieden haben. Alleine für den „Pakt für den Nachmittag“ haben sich, beginnend ab dem Schuljahr 2020/21, acht Schulen entschieden. Fünf davon waren bisher ohne Ganztagsprofil.

Der Kreisausschuss hatte die Anträge vor wenigen Tagen besprochen und für eine Entscheidung im Kreistag vorbereitet – für den Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann reine Formsache. „Es besteht im in den Kreisgremien ein breiter Konsens, dass wir die Nachmittagsbetreuung stärken müssen. Das hilft den Kindern, nicht nur den lernschwachen, und das hilft auch den berufstätigen Eltern. Insofern haben die Anträge schon die volle Unterstützung des Kreisausschusses erfahren, das dürfte im Kreistag nicht anders sein“, erklärte Ottmann.

Neuanträge auf Aufnahme ins Landesprogramm „Pakt für den Nachmittag“ stellten die Regenbogenschule in Bernbach, die Bischof-Dr.-Christian-Schreiber-Schule in Somborn, die Hasela-Grundschule in Altenhaßlau, die Grundschule Brachttal, die Niedermittlauer Auwiesenschule, die Wächtersbacher Kinderbrücke, die Villa Kunterbunt in Bischofsheim sowie die Dörnigheimer Werner-von-Siemens-Schule.

Innerhalb des Ganztagsprogramms des Landes haben vier Schulen vor sich weiterzuentwickeln. Einen Antrag auf eine Aufstockung der Ressource innerhalb des Profils 2 hat die Georg-Büchner-Schule in Erlensee gestellt. Das Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen, das Maintaler Albert-Einstein-Gymnasium sowie die Haupt- und Realschule Birstein wollen ins Profil 2 wechseln. Schulen mit einem dem Profil 2 entsprechenden Ganztagsangebot bieten an allen fünf Schultagen pro Woche freiwillige Zusatzangebote von 7.30 Uhr bis 16 oder 17 Uhr.

Der „Pakt für den Nachmittag“ wendet sich an Grundschulen sowie an Grundstufen der Förderschulen und steht den hiesigen Schulen seit dem Unterrichtsjahr 2019/20 offen. Im kommenden Jahr könnten es dann 14 Einrichtungen sein, die am „Pakt“ teilnehmen. Insgesamt wären es 72 von 99 Schulen, die eine Nachmittagsbetreuung anbieten.