„Nachhaltige Umweltbildung“: Simmler trifft sich mit Imkern

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Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (Zweite von links) und Katrin Hess, Leiterin des Amts für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum (Zweite von rechts) haben sich bei Matthias Ullmann, Ursula Michel und Hans-Gerd Becker für deren Einsatz für die Imkerei bedankt (von links).

28.11.2019. - Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler hat sich mit Vertretern aus heimischen Imkervereinen und des Kreisverbands getroffen und ihnen dabei für ihre Arbeit gedankt. „Imkern liegt im Trend und ist ganz praktischer Umwelt- und Landschaftsschutz. Immer mehr junge Menschen schließen sich den traditionsreichen Imkern an, und die Vereine sind es, in denen sie dauerhaft eine Heimat, Unterstützung und Begleitung finden. Das ist nachhaltige Umweltbildung“, lobte Susanne Simmler.

Ursula Michel (Hanau), Hans-Gerd Becker (Langenselbold) und Matthias Ullmann (Erlensee) berichteten stellvertretend für die Vereine von einer ganz wesentlichen Vergrößerung und Verjüngung unter den organisierten Imkern. Auch der Anteil von Frauen habe sich in den vergangenen Jahren in den Vereinen deutlich erhöht. Susanne Simmler sah darin einen Beweis für die Attraktivität des Hobbys wie auch für die guten Zukunftsaussichten der Imkervereine.

„Viele Vereine haben Mühe, junge Menschen für das eigene Angebot zu gewinnen. Wenn der hohe Zulauf in den Imkervereinen auch dazu führt, dass verantwortliche Stellen in den Vorständen neu besetzt werden können, dann kann den viele Jahrzehnte und teils über 100 Jahre alten Vereinen nicht bange werden“, sagte Erste Kreisbeigeordnete Simmler.

Imkern sei zwar in Mode, aber es müsse dennoch jedem klar sein, dass es sich um eine Beschäftigung mit Tieren handele, warf Matthias Ullmann ein. Einige Interessenten hätten durchaus zunächst eine falsche Vorstellung vom Aufwand, den Pflichten und der Intensität der Arbeit. Simmler pflichtete ihm bei: „Am Ende ist jeder Laie in den hiesigen Vereinen an der genau richtigen Adresse, wenn er nicht nur ins Imkern einsteigen, sondern langfristig auch Freude daran finden und den Tieren eine artgerechte Entwicklung ermöglichen will. Dort findet man das Know-how, die routinierten Ansprechpartner und nicht zu vergessen eine wunderbare Gemeinschaft.“

Matthias Ullmann bedankte sich für die gute Kooperation zwischen Imkervereinen und Kreis sowie den guten Gesprächen mit anderen Verbänden, an denen auch der Kreis teilnehme. Das sei im Vergleich zu vielen anderen Landkreisen nicht selbstverständlich. Simmler sicherte zu, dass der Kreis auch weiterhin die Vereine in ihrer Arbeit finanziell und ideell unterstützen werde.