Rundum-Sanierung der KRS Gelnhausen auf der Zielgeraden

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Die Küche ist immer ein guter Ort für Gäste: Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (Fünfter von links) informierte sich über die fertigen Arbeiten zum Abschluss des zehnten Bauabschnitts in der Kreisrealschule in Gelnhausen. Der Kreis investierte allein in diesen zehnten Bauabschnitt 2,3 Millionen Euro.

27.11.2019. - Freundlich-helle Räume in den Bereichen Polytechnik und Arbeitslehre stehen den Schülerinnen und Schülern der Kreisrealschule (KRS) Gelnhausen nach der brandschutztechnischen Sanierung und der Erweiterung um 138 Quadratmeter zur Verfügung. Seit zehn Jahren laufen die Sanierungsarbeiten des Main-Kinzig-Kreises an der KRS, nun ist der mittlerweile zehnte Bauabschnitt mit einem Investitionsvolumen von 2,3 Millionen Euro abgeschlossen. „Das ist ein guter Grund zum Feiern“, sagte Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann in der Aula der Schule zu den Gästen, darunter auch Mitglieder des Kreistags und des Kreisverwaltung sowie Bürgermeister Daniel Glöckner.

Nach der vollständigen Entkernung und der Erneuerung der Haustechnik steht den jungen Leuten und ihren Lehrkräften mehr Platz zur Verfügung. Es gibt zwei Werkräume für die Arbeiten mit Holz und Metall, einen Maschinenraum, eine moderne Lehrküche mit roten Schranktüren sowie Räume für Arbeitslehre, Kunstunterricht und einen Gruppenraum. Außerdem wurden die Fassaden mit einem Wärmeverbundsystem verkleidet und Fenster und Sonnenschutz erneuert. „Das ist gerade im Hinblick auf den Klimawandel eine sinnvolle Investition“, sagte Winfried Ottmann. Bis zum Abschluss aller Bauarbeiten im nächsten Jahr investiert der Main-Kinzig-Kreis insgesamt 17 Millionen Euro in die Sanierung der Bildungseinrichtung. „Die Kreisrealschule ist dann rundumerneuert“, sagte der Schuldezernent. Er lobte nicht nur den sehr guten und familiären Zusammenhalt innerhalb der Schulgemeinde, sondern auch die guten Kontakte zu den benachbarten Schulen – Berufliche Schulen und Grimmelshausen Gymnasium. Für die Projekte des Fördervereins der KRS überreichte Winfried Ottmann einen Scheck an die Elternbeiratsvorsitzende Simone Schattat, mit der Bitte, diesen an den Förderverein weiterzugeben. Der Main-Kinzig-Kreis investiert in den Jahren 2019 bis 2024 insgesamt 158 Millionen Euro in die Bildungseinrichtungen zwischen Maintal und Sinntal. Hinzu kommen noch 17,9 Millionen aus dem Digitalpakt Schule von Bund und Ländern, wie Winfried Ottmann erläuterte.

„Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung“, sagte Rektor Michael Neeb und spielte damit auf die zehnjährige Bauphase an. „Die Kreisrealschule hat sich in dieser Zeit sehr verändert“, sagte er und lobte den Main-Kinzig-Kreis für dessen kontinuierliche Investitionen in den Schulstandort. Viel Geduld sei während der Bauphasen nötig gewesen, denn nicht alle Arbeiten konnten auf die Zeit der Ferien verlegt werden. Hier dankte er den Schülerinnen und Schülern, aber auch den Lehrkräften für ihr Durchhaltevermögen. „Dafür habt ihr jetzt schöne Klassenräume“, sagte Michael Neeb. Auch Schulamtsdirektor Thomas Will vom Staatlichen Schulamt in Hanau lobte die Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und den Main-Kinzig-Kreis für seine hohen Investitionen in die Schulgebäude. In einem elften und letzten Bauabschnitt läuft bis zum kommenden Jahr mit Mitteln aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) des Landes die brandschutztechnische Sanierung der beiden Treppenaufgänge und der beiden Flure im Obergeschoss und Erdgeschoss. Flure und Treppenhäuser werden entkernt und neu errichtet und es werden Akustikplatten eingebaut. Auch der alte Bodenaufbau wird komplett zurückgebaut und durch einen neuen Zementestrich mit Fliesenbelag neu gestaltet.

Die von Margit Mans dirigierte Schulband, bestehend aus den Musikklassen 6a1 und 6a2, verlieh der Feierstunde durch die dargebrachten Musikstücke eine besonders festliche Note und brachte Farbe in den diesigen Novembertag.

Bei einem Rundgang erhielten die Gäste Einblicke in die noch nicht in Betrieb genommenen Räumlichkeiten. Der große und helle Gruppenraum ist noch unmöbliert, bald sollen dort Schülerinnen und Schüler Gelegenheit erhalten, sich vom Lernen oder sportlichen Aktivitäten auszuruhen. Rektor Michael Neeb erläuterte den interessierten Besuchern die Pläne, dort für die Schülerinnen und Schüler Stühle und Tische aufzustellen, aber auch bequeme Sofas. Robuste Arbeitstische aus Holz stehen in den Werkräumen bereit. Die Räume verfügen über eine durchlaufende Fensterfront.